Das Gewicht des Universums

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Bochumer Kosmologen um Professor Hendrik Hildebrandt haben neue Erkenntnisse über die Dichte und Struktur der Materie im Universum gewonnen.

Bereits vor einigen Jahren war Hildebrandt an einem Forschungskonsortium beteiligt, das auf Diskrepanzen in den Daten zwischen verschiedenen Gruppen hingewiesen hatte.

Die ermittelten Werte für Materiedichte und Struktur waren je nach Messmethode unterschiedlich.

Eine neue Analyse, die zusätzliche Infrarotdaten einbezog, ließ die Unterschiede noch deutlicher hervortreten.

Sie könnten darauf hinweisen, dass dies der Fehler im Standardmodell der Kosmologie ist.Rubin, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum, hat einen Bericht über die Forschung von Hendrik Hildebrandt veröffentlicht.

Die jüngste Analyse des Forschungskonsortiums, Kilo-Degree Survey genannt, wurde im Januar 2020 in der Zeitschrift Astronomy and Astrophysics veröffentlicht.zwei Methoden zur Bestimmung der Struktur der MaterieForscherteams können die Dichte und Struktur der Materie auf der Grundlage des kosmischen Mikrowellenhintergrunds berechnen, einer Strahlung, die kurz nach dem Urknall ausgesandt wurde und noch heute gemessen werden kann.

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Dies ist die vom Planck-Forschungskonsortium verwendete Methode.Das Kilo-Degree-Vermessungsteam sowie mehrere andere Gruppen bestimmten die Dichte und Struktur der Materie mit Hilfe des Gravitationslinseneffekts: Da Objekte mit hoher Masse das Licht von Galaxien ablenken, erscheinen diese Galaxien in verzerrter Form an einem anderen Ort, als sie tatsächlich von der Erde aus gesehen werden.

Aus diesen Verzerrungen können Kosmologen auf die Masse der ablenkenden Objekte und damit auf die Gesamtmasse des Universums schließen.

Dazu müssen sie aber unter anderem die Abstände zwischen der Lichtquelle, dem ablenkenden Objekt und dem Beobachter kennen.

Die Forscher bestimmen diese Entfernungen mit Hilfe der Rotverschiebung, d.h.

das Licht ferner Galaxien trifft in den roten Bereich verschoben auf der Erde ein.Neue Kalibrierung mit InfrarotdatenUm Entfernungen zu bestimmen, nehmen Kosmologen daher Bilder von….

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