Das Malariarisiko ist am frühen Abend am höchsten, so die Studie

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Der weit verbreitete Einsatz insektizidbehandelter Moskitonetze hat in den letzten Jahren zu einem erheblichen Rückgang der weltweiten Malaria-Inzidenz geführt.

Infolgedessen haben die Moskitos ihre Stichzeiten auf früher am Abend und später am Morgen verlegt.

In einer neuen Studie hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, dass Stechmücken Malaria am ehesten am frühen Abend übertragen, wenn Menschen dem ausgesetzt sind, dann um Mitternacht, wenn Menschen durch Moskitonetze geschützt sind, oder am Morgen.

Die Ergebnisse können Auswirkungen auf Initiativen zur Malariaprävention haben.”Der weit verbreitete Einsatz von insektizidbehandelten Moskitonetzen hat in den letzten Jahren zu einem erheblichen Rückgang der weltweiten Malariabelastung geführt; allerdings gibt es an verschiedenen Orten Hinweise darauf, dass Moskitos ihr Stechverhalten ändern könnten, um den Kontakt mit diesen Netzen zu vermeiden”, so Matthew Thomas, Professor und Huck Scholar in Ecological Entomology, Penn State.

Diese so genannte ‘Verhaltensresistenz’ könnte enorme Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben, denn wenn abends oder morgens mehr Moskitos fressen, könnte die Schutzwirkung von Netzen verringert werden”.Das Team führte eine Reihe von Laborstudien durch, um zu untersuchen, ob der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme die Fähigkeit einer Mücke beeinflusst, sich mit dem Malariaparasiten zu infizieren.

Sie stellten die beiden wichtigsten Malariamücken – Anopheles stephensi und Anopheles gambia – mit infizierten Blutmahlzeiten zu verschiedenen Tageszeiten und unter verschiedenen Temperaturbedingungen vor und überwachten sie, um ihre “Vektorkompetenz” – die Fähigkeit, sich erfolgreich Malariaparasiten anzueignen und infektiös zu werden – zu bestimmen.

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Die Ergebnisse erscheinen heute in Nature Ecology and Evolution.Die Forscher fanden heraus, dass die Tageszeit der Fütterung die Vektorkompetenz nicht beeinflusste, wenn die Temperatur bei konstanten 80°F gehalten wurde.

Wenn Moskitos jedoch unter Bedingungen gehalten wurden, die eine realistischere Temperaturschwankung – von ein paar Grad nach oben und unten – darstellten….

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