Die Rolle der europäischen Politik zur Verbesserung der Kraftwerkbrennstoffeffizienz

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Eine neue Studie, die im Journal of the Association of Environmental and Resource Economists veröffentlicht wurde, untersucht die Auswirkungen des Emissionshandelssystems der Europäischen Union (EU ETS), dem weltweit größten internationalen Cap-and-Trade-System für Treibhausgasemissionen, auf die Kraftwerkbrennstoffeffizienz.In “The European Union Emissions Trading Scheme and Fuel Efficiency of Fossil Fuel Power Plants in Germany” untersucht der Autor Robert Germeshausen deutsche Kraftwerke und kommt zu dem Ergebnis, dass eine Verringerung des Brennstoffeinsatzes durch fossile Kraftwerke aufgrund der Einführung des EU-Emissionshandelssystems zu einer Verringerung der jährlichen Gesamtkohlenstoffemissionen im deutschen Stromsektor um etwa 1,5 bis 2 Prozent führt.Um diese Verbesserung in den Kontext zu stellen: Dieser Rückgang des Brennstoffeinsatzes entspricht im Durchschnitt einer Verringerung der jährlichen Kohlenstoffemissionen um etwa vier bis sechs Millionen Tonnen.

Die Ergebnisse weisen auf die Rolle tatsächlicher Investitionen in die Erzeugungstechnologie zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz hin, da Germeshausen positive Auswirkungen auf große Investitionen in Maschinen feststellt.Der Energiesektor steht im Mittelpunkt der Klimaschutzstrategien, auch in Deutschland, wo er für rund 40 Prozent der gesamten jährlichen Kohlenstoffemissionen verantwortlich ist.

Das Intergovernmental Panel on Climate Change stellt fest, dass die Reduzierung der Kohlenstoffintensität der Stromerzeugung (auch als Dekarbonisierung bekannt) eine Schlüsselkomponente kosteneffizienter Minderungsstrategien ist.

Daher ist das Verständnis der Auswirkungen bestehender Klimapolitiken auf den Energiesektor entscheidend für die Weiterentwicklung von Politiken zur effizienten Erreichung von Minderungszielen”, schreibt Germeshausen.Das EU-ETS setzt einen Preis für Treibhausgasemissionen aus regulierten Anlagen fest, um Emissionsreduktionen zu erreichen und Anreize für Investitionen in kohlenstoffarme Technologien zu schaffen.

Germeshausen verwendet administrative Jahresdaten auf Anlagenebene, die etwa 85 Prozent der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen in Deutschland von 2003 bis 2012 abdecken.

Deutschlands Stromerzeugungsflotte….

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