Die wirtschaftliche Erholung nach der Abschaltung könnte bis zu drei Jahre dauern

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Die Coronavirus-Pandemie stellt eine enorme Herausforderung für die Binnen- und Weltwirtschaft dar.

Trotz der von der österreichischen Regierung ergriffenen Maßnahmen werden die Folgen der Abriegelung und teilweisen Aussetzung der globalen Handelsströme noch lange zu spüren sein.Forscherinnen und Forscher des IIASA, der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Instituts für Höhere Studien (IHS) haben mit Hilfe eines am IIASA entwickelten makroökonomischen Modells verschiedene Szenarien über die Auswirkungen wirtschaftlicher Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-19-Krise in Österreich erstellt.

Die Ergebnisse des Teams zeigen, dass es bis zu drei Jahre dauern könnte, bis sich die österreichische Wirtschaft von dem durch die Restriktionen verursachten Schock erholt und zu ihrem ursprünglichen, vor COVID-19 herrschenden Trend zurückkehrt.Wenn die Abschaltung bis Mitte Mai andauert, sagen die Modellsimulationen einen Rückgang des BIP um 4% im Jahr 2020 voraus, und bis zu 6%, wenn die Abschaltungsmaßnahmen bis Mitte Juni in Kraft bleiben.

Nach dem Schock von 2020 zeigt das Modell eine wirtschaftliche Erholung bis 2022, aber Ende 2022 ist immer noch mit einem niedrigeren BIP-Niveau zu rechnen, als es ohne die COVID-19-Krise gewesen wäre.”Trotz der starken Erholungsdynamik mit BIP-Wachstumsraten, die in den Jahren 2021 und 2022 um etwa zwei Prozentpunkte über der Benchmark liegen, werden die BIP-Niveaus in unserem Beobachtungszeitraum unter dem Vorkrisentrend bleiben.

Mittelfristig weist dies auf die nachhaltigen Auswirkungen der COVID-19-Krise hin”, erklärt Jesus Crespo Cuaresma, ein Forscher, der dem IIASA, der WU und dem WIFO angegliedert ist.Die Unterbrechung der Tätigkeit in mehreren Wirtschaftssektoren in Österreich wirkt sich nicht nur auf die unmittelbar betroffenen Sektoren nachteilig aus – sie wirkt sich auf die gesamte Wirtschaft aus, insbesondere durch das Durchbrechen inländischer und globaler Lieferketten sowie durch einen Rückgang der Endnachfrage aufgrund sinkender Einkommen und höherer Arbeitslosenquoten.

Kleine offene Volkswirtschaften wie Österreich, die über einen hochentwickelten Produktions- und Dienstleistungssektor mit einem komplexen Netzwerk….

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