Einblick in die Synapsen: Glutamatrezeptoren üben keine soziale Distanzierung

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Einblick in die Synapsen“Abstand halten” ist nicht gerade das Motto der Glutamatrezeptoren: Mit Hilfe hochauflösender Mikroskopie haben Forscher entdeckt, dass die Rezeptoren meist in kleinen Gruppen an den Synapsen auftreten und mit anderen Proteinen in Kontakt stehen.Wenn die Menschen an Glutamat denken, erinnern sie sich als erstes an den Geschmacksverstärker, der in der asiatischen Küche häufig verwendet wird.

Glutamat ist auch ein wichtiger Botenstoff im Nervensystem des Menschen.

Dort spielt sie eine Rolle für Lernprozesse und das Gedächtnis.

Einige Alzheimer-Medikamente zum Beispiel verlangsamen das Fortschreiten der Krankheit, indem sie die Wirkung von Glutamat hemmen.Im Nervensystem fungiert Glutamat als Signalüberträger an den Synapsen.

Dort bindet es an bestimmte Rezeptoren, von denen es mehrere Typen gibt.

Der metabotrope Glutamatrezeptor vom Typ 4 (mGluR4) spielt in diesem System eine entscheidende Rolle.

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Direkter Kontakt zu anderen ProteinenBisher war nicht viel über die Verteilung dieses Rezeptors in den aktiven Zonen der Synapsen bekannt.

Es ist nun klar, dass sich die Mehrzahl der mGluR4-Rezeptoren in Gruppen von durchschnittlich ein bis zwei Einheiten in der präsynaptischen Membran befindet.

Dort stehen sie oft in direktem Kontakt mit Kalziumkanälen und dem Protein Munc-18-1, das für die Freisetzung von Botenstoffen wichtig ist.Darüber berichtet die Zeitschrift Science Advances von einem Forscherteam unter der Leitung von Professor Markus Sauer vom Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg in Bayern und Professor Davide Calebiro von der Universität Birmingham in England.

Unsere Daten deuten darauf hin, dass der direkte Kontakt der mGluR4-Rezeptoren mit anderen Schlüsselproteinen eine wichtige Rolle bei der Regulation der Synapsenaktivität spielt”, sagt Professor Sauer.

Aktive Zonen sind dicht gepacktDie Ergebnisse resultieren aus der superauflösenden Mikroskopiemethode der direkten stochastischen optischen Rekonstruktionsmikroskopie (dSTORM).

Die Methode wurde 2008 von Sauer’s Team entwickelt.

Es ermöglicht die Lokalisierung einzelner Moleküle selbst in den….

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