Eine Geschichte über zwei Arten von Vulkanen

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Auf einer idyllischen Insel im Mittelmeer verdeckt der Ozean den Ort einer gewaltigen Vulkanexplosion von vor 3200 Jahren.

Einige hundert Kilometer nordwestlich davon haben drei weitere Inseln ihre vulkanische Geschichte von vor einigen Millionen Jahren noch weitgehend intakt.

Keine Explosionen dort.

Warum also die Unterschiede zwischen der Caldera von Santorin und den Lavadomen von Ägina, Methana und Poros? Die Forscher benutzten vulkanische “Fingerabdrücke” und Plattentektonikforschung, um herauszufinden, warum.

Das Ende einer ZivilisationVor etwa 3200 Jahren brach ein großer Vulkan aus, genau dort, wo heute die Insel Santorin in Griechenland liegt.

Während dieser Eruption baute flüssiges, geschmolzenes Gestein unter der Erde (Magma) immensen Druck auf und brach dann zu einer Lavaexplosion aus.

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Der Einschlag war so intensiv, dass der Vulkan in ein riesiges Becken namens Caldera kollabierte.

Was zuvor ein Inselvulkan war, wurde dann vom Meer überflutet, ein Ereignis, das als mitverantwortlich für den Untergang der minoischen Zivilisation angesehen wird.Die Insel Santorin wurde zu einem beliebten Reiseziel mit großen Hochseeschiffen, die über die Caldera segelten.

Das Dorf Phira thront auf der Felskante der Überreste des Vulkans.

So idyllisch es auch aussieht, der Santorin-Vulkan unter dem Meer stellt zusammen mit dem Vesuv-Vulkan in Italien immer noch die größte vulkanische Gefahr für Europa dar.

Zahnpasta statt FeuerwerkEinige hundert Kilometer nordwestlich von Santorin, im griechischen Saronischen Golf, viel näher an Athen, sieht eine ganz andere Art von “Vulkan” viel weniger dramatisch aus.

Die kleinen Inseln Ägina, Methana und Poros haben runde Hügel mit Straßen, die sich in Haarnadelkurven bergauf schlängeln.

Auch diese Hügel haben vulkanische Abstammung – aber sie sind nicht wie Santorin.

Hier explodierte die flüssige Lava nicht bei einer großen Eruption.”Es gibt keine Beweise dafür, dass sich auf diesen Inseln jemals große dramatische Ereignisse ereignet haben”, sagt Prof.

Marlina A.

Elburg, Geologieforscherin an der Universität Johannesburg.

“Dicke, blockige Lava quoll aus den Magmakammern….

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