Einsatz digitaler Zwillinge zur Gestaltung nachhaltigerer Städte

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Verwendung digitaler Zwillinge zur Gestaltung nachhaltigerer StädteFür Dr.

Fabian Dembski, der an der Schnittstelle von Architektur, Stadtplanung und Computerwissenschaften arbeitet, sind Städte mehr als nur die Orte, an denen wir leben.

Sie funktionieren wie lebende Organismen, wachsen und verändern sich mit der Zeit.

Aus dieser Perspektive können Entscheidungen in der Stadtplanung die Gesundheit städtischer Räume entweder verbessern oder verschlechtern.Da die Städte größer und komplizierter geworden sind und die Technologie neue Möglichkeiten zur Beobachtung und Simulation der dynamischen Prozesse in den Städten eröffnet hat, haben Forscher versucht, neue Wege zu finden, um Entscheidungen in der Stadtplanung effizienter, gerechter und integrativer zu gestalten.

Ähnlich wie die CT-Scans den Medizinern neue Möglichkeiten zur Beobachtung des menschlichen Körpers gaben, bieten fortschrittliche digitale Ansätze, die datengesteuerte Modellierung und Visualisierung beinhalten, den Forschern jetzt neue Möglichkeiten, die Funktionsweise von Städten zu verstehen und vorherzusagen, wie sich Veränderungen in ihrem Design auf das Leben dort auswirken könnten.Gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer-Instituts, der Universität Stuttgart und des Kommunikationsbüros Ulmer hat Dembski zusammen mit anderen Forschern des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS) neue Anwendungen der 3D-Visualisierung zur Unterstützung der Stadtplanung entwickelt.

Insbesondere hat das Team das Konzept des “digitalen Zwillings” für Städte angepasst und dabei Technologien des Hochleistungsrechnens (High Performance Computing, HPC) zur Analyse, Integration und Visualisierung von Daten, die urbane Phänomene beschreiben, eingesetzt, um die komplexen, dynamischen Prozesse zu simulieren, die bei der Stadtplanung zu berücksichtigen sind.In den vergangenen Jahren hat das Team einen digitalen Zwilling von Herrenberg, einer kleinen Stadt vor den Toren Stuttgarts, entwickelt.

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Die Herrenberg-Studie hat bereits wertvolle Informationen für Stadtplaner und Regierungsvertreter des Landes Baden-Württemberg geliefert und ebnet den Weg für die Verbesserung des Modells durch die Einbeziehung weiterer Datenarten.

Das Team veröffentlichte einen detaillierten Bericht über seine Methoden und Ergebnisse in der Zeitschrift Sustainability.

Annäherung an digitale….

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