Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserkraftproduktion

0

Eine neue Studie von Forschern der IIASA und Chinas untersuchte die Auswirkungen unterschiedlicher Niveaus der globalen Erwärmung auf das Wasserkraftpotenzial und stellte fest, dass diese Art der Stromerzeugung mehr von einem 1,5°C- als von einem 2°C-Klimaszenario profitiert.In einer nachhaltigen und weniger kohlenstoffintensiven Zukunft wird die Wasserkraft als eine wichtige Quelle erneuerbarer und sauberer Energie eine immer wichtigere Rolle in der weltweiten Energieversorgung spielen.

Tatsächlich hat sich die Wasserkrafterzeugung in den letzten drei Jahrzehnten verdoppelt, und es wird prognostiziert, dass sie sich bis 2050 gegenüber dem heutigen Stand erneut verdoppeln wird.

Die globale Erwärmung bedroht jedoch die Wasserversorgung der Welt und stellt eine erhebliche Bedrohung für die Wasserkrafterzeugung dar, was angesichts des kontinuierlichen Anstiegs des Energiebedarfs aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums und der sozioökonomischen Entwicklung ein Problem darstellt.Die Studie, die von Forschern des IIASA in Zusammenarbeit mit Kollegen mehrerer chinesischer Institutionen durchgeführt und in der Zeitschrift Water Resources Research veröffentlicht wurde, verwendete einen gekoppelten hydrologischen und technisch-ökonomischen Modellrahmen, um optimale Standorte für Wasserkraftwerke bei einer globalen Erwärmung von 1,5°C und 2°C zu ermitteln, wobei auch das Brutto-Wasserkraftpotenzial, der Stromverbrauch und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt wurden.

Den Autoren zufolge ist die Bestimmung der Auswirkungen der verschiedenen Stufen der globalen Erwärmung zwar zu einem heißen Thema in der Wasserressourcenforschung geworden, doch gibt es noch relativ wenige Studien über die Auswirkungen unterschiedlicher globaler Erwärmungsstufen auf das Wasserkraftpotenzial.Die Forscher untersuchten insbesondere das Potenzial für die Erzeugung von Wasserkraft unter den zwei unterschiedlichen Erwärmungsstufen auf Sumatra, einer der Sunda-Inseln im Westen Indonesiens.

Sumatra wurde ausgewählt, da es aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels anfällig für die globale Erwärmung ist und die Umweltbedingungen der Insel einen idealen Standort für die Entwicklung und Nutzung von Wasserkraftressourcen bieten.

Außerdem modellierten und visualisierten sie optimale Standorte von Wasserkraftwerken mit Hilfe der IIASA….

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Share.

Leave A Reply