Etwas lauert im Herzen von Quasar 3C 279

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Vor einem Jahr veröffentlichte die Event Horizon Telescope (EHT) Collaboration das erste Bild eines schwarzen Lochs in der nahen Radiogalaxie M 87.

Nun hat die Zusammenarbeit neue Informationen aus den EHT-Daten des fernen Quasars 3C 279 gewonnen: Sie haben die feinsten Details beobachtet, die je in einem von einem supermassiven Schwarzen Loch erzeugten Jet beobachtet wurden.

Neue Analysen unter der Leitung von Jae-Young Kim vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn ermöglichten es der Zusammenarbeit, den Jet bis zu seinem Startpunkt zurückzuverfolgen, nahe dem Ort, an dem eine stark variable Strahlung aus dem gesamten elektromagnetischen Spektrum auftritt.Die Ergebnisse werden in der kommenden Ausgabe von Astronomy & Astrophysics am 7.

April 2020 veröffentlicht.Die EHT-Zusammenarbeit setzt die Extraktion von Informationen aus den bahnbrechenden Daten fort, die im April 2017 in ihrer globalen Kampagne gesammelt wurden.

Ein Ziel der Beobachtungen war eine 5 Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxie im Sternbild Jungfrau, die die Wissenschaftler als Quasar klassifizieren, weil in ihrem Zentrum eine ultra-leuchtende Energiequelle leuchtet und flackert, wenn Gas in ein riesiges schwarzes Loch fällt.

Das Ziel, 3C 279, enthält ein Schwarzes Loch, das etwa eine Milliarde Mal massiver ist als unsere Sonne.

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Aus dem System Schwarzes Loch und Scheibe brechen zwei feuerrohrartige Plasmastrahlen mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit aus: eine Folge der enormen Kräfte, die beim Absinken der Materie in die immense Schwerkraft des Schwarzen Lochs freigesetzt werden.Um das neue Bild zu erfassen, verwendet die EHT eine Technik, die als Very Long Baseline Interferometry (VLBI) bezeichnet wird und die Funkschüsseln auf der ganzen Welt synchronisiert und verbindet.

Durch die Kombination dieses Netzwerkes zu einem riesigen virtuellen Teleskop in Erdgröße ist das EHT in der Lage, Objekte von bis zu 20 Mikrobogensekunden am Himmel aufzulösen – das Äquivalent dazu, dass jemand auf der Erde eine Orange auf dem Mond identifiziert.

Die an allen EHT-Standorten auf der ganzen Welt aufgezeichneten Daten werden zu speziellen Supercomputern am MPIfR und am Haystack-Observatorium des MIT transportiert, wo sie zusammengeführt werden.

Der kombinierte Datensatz ist dann….

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