Fledermäuse finden Straßenverkehrslärm “irritierend”, wodurch die Aktivität um zwei Drittel zurückgeht

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Durch Straßenverkehrslärm nimmt die Fledermausaktivität um zwei Drittel ab, da Fledermäuse ihn 'irritierend' findenEine neue Studie hat gezeigt, dass die Fledermausaktivität durch Straßenverkehrslärm um etwa zwei Drittel zurückgeht, und deutet darauf hin, dass die negativen Auswirkungen in beträchtlichen Entfernungen von der Quelle spürbar sein könnten.

Forscher der University of Sussex führten das erste kontrollierte Feldexperiment zur Untersuchung der Auswirkungen von Verkehrslärm auf die Aktivität und das Fressverhalten von Fledermäusen durch und arbeiteten dabei mit fünf verschiedenen Fledermausarten.Beim Abspielen aufgezeichneter Straßengeräusche stellten sie fest, dass die Aktivität aller Fledermäuse um etwa zwei Drittel abnahm, wobei auch das Fressverhalten beeinträchtigt wurde.

Die Professorin für Umweltbiologie, Fiona Mathews, sagte: “Fledermäuse verwenden spezielle Hochfrequenz-Rufe, die als Ultraschall bekannt sind, um mit Hilfe der Echolokalisierung in der Dunkelheit effektiv ‘sehen’ zu können.

“Wir testeten, ob Ultraschallgeräusche von Fahrzeugen das Problem waren, stellten aber tatsächlich fest, dass der größte Teil der Reaktion auf hörbare Geräusche zurückzuführen ist.”Diese Art von Lärm führte bei allen getesteten Fledermausarten zu aversiven Reaktionen, während die Reaktionen auf Ultraschallgeräusche auf nur eine einzige Art beschränkt waren.

“Deshalb werden Fledermäuse, genau wie wir, hörbare Straßengeräusche wahrscheinlich als Irritation empfinden – etwas, das sie lieber vermeiden würden, als dass es ihre Echoortung stört.”Dies ist wichtig, denn es bedeutet, dass wir damit rechnen müssen, dass die negativen Auswirkungen in beträchtlicher Entfernung von der Straße anhalten werden.

Wir wissen, dass niederfrequenter Straßenlärm weit über 50 Meter hinausgeht – die Skala, auf der Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt werden.

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“Der Straßenverkehr nimmt weltweit rasch zu und wird sich in Großbritannien bis 2050 voraussichtlich verdoppeln.

Für Wildtiere bedeutet dies ein erhöhtes Risiko von Verkehrsunfällen, aber auch weitergehende Auswirkungen durch Licht- und Lärmbelastung.Es ist zwar bekannt, dass das Verhalten von Vögeln durch Verkehrslärm verändert werden kann, da sie lauter singen und weniger auf Alarmrufe reagieren, aber bisher gibt es nur wenige Untersuchungen über die Auswirkungen auf andere Wildtiere.

Durch die Schaffung eines kontrollierten ‘Phantomstraßen-Experiments’ haben Professor Fiona Mathews und Domhnall Finch von….

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