Forscher entdecken neue Informationen über interstellares Magnetfeld in der solaren Nachbarschaft

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Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Turku, Finnland, kartierte die interstellare Magnetfeldstruktur und die interstellare Materieverteilung in der solaren Nachbarschaft.

Die Ergebnisse der Studie wurden im März in der geschätzten europäischen Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.Das Magnetfeld spielt eine wichtige Rolle bei den Prozessen der Entstehung von Sternen und Planetensystemen.

Die von Dozent Vilppu Piirola und Dozent Andrei Berdyugin geleitete Studie basiert auf hochpräzisen Polarisationsmessungen.

Sternenlicht, das durch interstellare Wolken fällt, wird durch Streuung an Staubteilchen polarisiert, die durch das Magnetfeld ausgerichtet werden.”Polarisation bedeutet, dass die elektromagnetische Schwingung in einer bestimmten Richtung, die senkrecht zur Bewegungsrichtung des Lichts steht, stärker ist.

Die Ausrichtung kleiner, weniger als ein Mikrometer großer, länglicher Staubpartikel beruht auf dem gleichen Phänomen wie die Ausrichtung einer Kompassnadel auf das Erdmagnetfeld, obwohl es ein komplizierterer Prozess ist”, erklärt Vilppu Piirola.Was die Studie besonders bedeutsam macht, ist ihre Verbindung mit den Ergebnissen des Interstellar Boundary EXplorer (IBEX) Orbiters, der zur Erforschung der Wechselwirkung zwischen der Sonne und dem Magnetfeld in der solaren Nachbarschaft geschickt wurde.

Die Sonne und ihr Magnetfeld wechselwirken mit der sie umgebenden interstellaren Materie, und der Sonnenwind erzeugt eine so genannte lokale Blase, in der die Materiedichte gering ist und nur wenig Staub existiert.

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Die Aufgabe des IBEX ist es, die Schnittstelle zwischen der Heliosphäre der Sonne und dem interstellaren Raum und der Materie zu beobachten, wo der Sonnenwind praktisch zum Stillstand kommt.Hochpräzise Geräte decken die Richtung des Magnetfeldes aufDer IBEX erhält Informationen über das interstellare Magnetfeld (ISMF), indem er energetisch neutrale Atome (z.B.

neutraler Wasserstoff) beobachtet, die die heliosphärische Grenze passieren.

Die Richtung der ISMF kann jedoch genau sein….

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