Forscher finden massive Mikroplastik-Hotspots auf dem Tiefseeboden

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Jedes Jahr landen von Menschen weggeworfene Plastikabfälle – alles von Plastikstrohhalmen und Lebensmittelverpackungen über Fischernetze bis hin zu Industrieprodukten – in den Ozeanen.

Dieser Müll treibt umher und stößt schließlich aneinander, wo er sich festsetzt und eine “Insel” des Mülls bildet.

Eine neue Studie gibt Aufschluss darüber, was mit diesem Kunststoff im Laufe der Zeit passiert, nämlich die Mikroplastik-Hotspots, die er erzeugen kann.Mikrokunststoffe sind kleine – oft mikroskopisch kleine – Kunststoffteile, die sich im Laufe der Zeit von größeren Stücken gelöst haben; Beispiele hierfür sind Kunststofffasern, die aus synthetischer Kleidung freigesetzt werden und die sich von größeren Materialien wie Fässern und Netzen lösen.

Diese Mikrokunststoffe wurden im Trinkwasser und sogar in Fischen gefunden, was Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit aufwirft.Eine neue Studie der Universität Manchester enthüllt die Entdeckung, wo diese Kunststoffverschmutzung landet.

Forscher beschreiben ‘riesige Sedimentansammlungen’ von Mikrokunststoffen, Bereiche, die sie als Hotspots bezeichnet haben.

Die Studie vergleicht Mikroplastik-Hotspots auf dem Tiefseeboden mit den schwimmenden Müllinseln, die sich auf der Meeresoberfläche gebildet haben.Die Entdeckung zeigt, dass diese Mikrokunststoffe nicht gleichmäßig über den Meeresboden verteilt sind, sondern dass sie dazu neigen, sich in bestimmten Bereichen aufzubauen, ein Prozess, der durch die Strömungen entlang des Meeresbodens ermöglicht wird.

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Leider führen dieselben Ströme auch Nährstoffe und sauerstoffreiches Wasser mit sich und machen die Hotspots zu Ökosystemen, in denen die Lebewesen am Ende die Plastikpartikel aufnehmen können.Die Studie fand heraus, dass die meisten Mikrokunststoffe in diesen Hotspots aus Kleidung und Textilien stammen; die Fasern werden zum Beispiel beim Waschen der Kleidung aus den Stoffen herausgezogen und finden schließlich ihren Weg in Flüsse und Ozeane.

Die Ergebnisse basierten auf Tiefseeströmungsmodellen und Daten über Sedimentproben aus dem Tyrrhenischen Meer..

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