Forscher präsentieren eine neue synthetische Sicht der topographischen Entwicklung Tibets

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Der Ausdruck “die Erhebung des tibetischen Plateaus” durchdringt die wissenschaftliche Literatur und reicht bis in den Bereich der molekularen Phylogenie.

Es impliziert, dass dieser riesige und fast ebene Teil der Erdoberfläche sich als zusammenhängende Einheit erhob und dass die Hebung ausschließlich durch die Kollision und die Nordbewegung Indiens angetrieben wurde.In einer Studie, die im National Science Review veröffentlicht wurde, argumentierten Forscher des Xishuangbanna Tropical Botanical Garden (XTBG) und ihre Mitarbeiter, dass es sich dabei um Missverständnisse handele, die zum großen Teil auf vereinfachte geodynamische und Klimamodelle sowie auf Fehlinterpretationen von Stellvertretern zurückzuführen seien.Die Übersicht fasste eine Reihe von geologischer, isotopen- und paläontologischer Literatur zusammen, um die topographische Entwicklung der tibetischen Region besser zu verstehen und hoffentlich einige der Missverständnisse auszuräumen, die sich in der wissenschaftlichen Literatur vieler Disziplinen eingebürgert haben.Den Forschern zufolge ist Tibet kein monolithisches Gebilde, sondern wurde während des Mesozoikums durch aufeinanderfolgende Terrane-Akkumulationen stückweise zusammengebaut.

Sie erzeugt eine komplexe Hochrelieflandschaft, die in tiefen Tälern subtropische Biotope beherbergt.Darüber hinaus messen stabile Isotopen- und paläontologische Paläoaltimeter verschiedene Aspekte der Topographie: Isotope neigen dazu, hohe Erhebungen widerzuspiegeln, während Fossilien dazu neigen, Tieflanderhebungen widerzuspiegeln.

In Talsystemen schienen die Isotope die Höhen der begrenzenden Bergkämme widerzuspiegeln, und das Tal erschien als Hochebene.”Im Gegensatz zu früheren konzeptionellen Modellen stieg Tibet nicht als vorgeformtes Plateau oder durch eine Krustenverdickung auf, die allein durch die Indien-Eurasien-Kollision angetrieben wurde, sondern entwickelte sich allmählich durch tektonische Kompression und die Verfüllung mit Sedimenten aus dem intern entwässerten Becken”, sagte Prof.

Robert A.

Spicer, ein Gastwissenschaftler des XTBG.”Um den Beitrag der tibetischen Region zur asiatischen Biodiversität und Monsun-Evolution vollständig zu verstehen, sind weitere gut datierte Fossiliensammlungen in Verbindung mit der Modellierung des Erdsystems….

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