Forscher synthetisieren Gold-Nanopartikel, die Krebszellen angreifen können

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Ein Forscherteam der NYU Abu Dhabi (NYUAD) hat einen neuen, synthetischen Ein-Topf-Ansatz entwickelt, um wasserstabile und “gebrauchsfertige” Goldnanopartikel zu erhalten, die mit einem einfachen grünen Laser erhitzt werden können, wodurch die Fähigkeit der Goldnanopartikel verbessert wird, in bösartige Zellen einzudringen und diese durch Hyperthermie zu zerstören und gleichzeitig Chemotherapeutika freizusetzen.

Das einzigartige Design dieser Nanopartikel reduziert die Nebenwirkungen der Medikamente und verbessert damit möglicherweise die Lebensqualität der Patienten.In dem im Chemistry-A European Journal veröffentlichten Beitrag mit dem Titel “Aqueous Synthesis of Triphenylphosphine-Modified Gold Nanoparticles for Synergistic In Vitro and In Vivo Photo-thermal Chemotherapy” stellten die NYUAD-Forschungswissenschaftlerin Farah Benyettou und der Associate Professor of Chemistry Ali Trabolsi in Zusammenarbeit mit der Biologie-Professorin Kirsten Sadler den Prozess der Herstellung von Gold-Nanopartikeln mit Triphenylphosphin-Funktionalität durch einfaches Erhitzen einer Lösung des Triphenylphosphin-Gold(I)-Chlorid-Salzes in Wasser unter Mikrowellenbestrahlung vor.

Biokompatible Goldnanopartikel, die auf der Oberfläche mit Triphenylphosphinmolekülen beschichtet sind, dringen bevorzugt in Krebszellen ein.

Durch die Kombination der Nanopartikel mit Wärme fanden die Forscher eine dramatisch verbesserte Zellabtötung im Vergleich zu Wärme oder den Nanopartikeln allein.

Kombinierte Therapien und damit eine verbesserte Abtötung von Krebszellen wurden erreicht, wenn die Krebszellen mit einem grünen Laser bestrahlt wurden.Da Nanopartikel auf den Bereich des Krebsgewebes beschränkt sind, führt die durch die absorbierte Laserenergie erzeugte Wärme dazu, dass die örtlich begrenzte Temperatur ansteigt und das Medikament freigesetzt wird, das die Krebszellen abtötet, ohne die Umgebung zu schädigen.

Daher sind Nanopartikel eigentlich Heizmittel und Verabreichungssysteme für Medikamente.

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Die medikamentenbeschichteten Partikel zeigten ein starkes Potenzial, als Antimetastasierungsmittel zu wirken, indem sie die Adhäsion und das Eindringen von Krebszellen hemmen.Trabolsi kommentierte: “Zusätzlich zu….

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