Gefährliche Keime: So bleibt die Waschmaschine hygienisch sauber – Top News

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Diese Ergebnisse haben auch Konsequenzen für den häuslichen Bereich.

Denn aus Umweltschutzgründen geht bei üblichen Haushaltsmaschinen der Trend zu niedrigeren Temperaturen deutlich unter 60 Grad Celsius.

Dies ist im Prinzip eine positive Entwicklung, weil dadurch Energie eingespart und das Klima geschont wird.

Doch so handelt man sich schnell Bakterien und Schimmelpilze in der Waschmaschine ein.

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Quellen: Forum Waschen und die Verbraucherzentrale Hamburg

Forscher der Universität Bonn haben nachweisen können, dass in einem Kinderkrankenhaus Antibiotika-resistente Keime mit einer handelsüblichen Waschmaschine übertragen wurden.

Die Gefahr bestehe auch für Privathaushalte, was für bestimmte Personengruppen Konsequenzen haben könne, so ihr Fazit.

Ihre Untersuchung stellten die Wissenschaftler am 27.

September 2019 im Fachmagazin “Applied and Environmental Microbiology” vor.

Sauber und porentief rein – was Waschmittelwerbung suggerieren mag, stimmt häufig leider nicht.

Denn selbst die duftigste Wäsche kann gesundheitsgefährdende Keime enthalten.

Tipps für eine saubere Waschmaschine.

Dass Wäsche, die in der Waschmaschine gewaschen wurde, hundertprozentig sauber und keimfrei ist, ist ein Trugschluss.

Denn in Waschmaschinen tummeln sich unzählige Keime, die unsere Gesundheit gefährden können – vor allem im Spülfach und in der Gummidichtung.

Diese Vermutung ist nicht neu und wurde im September 2019 in einer Untersuchung bestätigt.

In dieser wurden antibiotikaresistente Keime in der Babywäsche eines Kinderkrankenhauses gefunden.

Für gesunde Menschen, die eine haushaltsübliche Waschmaschine verwenden, habe das Ergebnis keine Folgen, sagt Studienleiterin Ricarda Schmithausen.

Auf der Neugeborenenstation eines Kinderkrankenhauses wurde bei routinemäßigen Hygiene-Screenings mehrfach das Bakterium Klebsiella oxytoca festgestellt.

Das Bakterium kann zu Magen-Darm- und Atemwegsinfektionen sowie im schlimmsten Fall zur tödlichen Sepsis führen.

Waschen bei 60 oder 95 Grad?

Tipps gegen Keime und Schimmelpilze in der Waschmaschine

Hintergrund: Antibiotikaresistente Keime in Babywäsche eines Kinderkrankenhauses

Bakterium nur gefährlich für Ältere, Kranke oder Neugeborene

Verbreitungsweg des Erregers eindeutig nachweisbar

Waschmaschine entfernt – Infektionen gebannt

Sauber und porentief rein – was Waschmittelwerbung suggerieren mag, stimmt häufig leider nicht.

Denn selbst die duftigste Wäsche kann gesundheitsgefährdende Keime enthalten.

Tipps für eine saubere Waschmaschine.

Ein potenzielles Risiko sehen die Forscher allerdings für empfindliche Personengruppen – abwehrgeschwächte Menschen, Schwerkranke, die chronische Wunden haben oder mit Dauerkathetern leben, Personen mit eiternden Verletzungen oder Infektionen sowie neugeborene Säuglinge.

Das nachgewiesene Bakterium vom Typ Klebsiella oxytoca, das auf Neugeborene übertragen wurde, gehört zu einem Bakterientyp, der bislang noch nicht in der Datenbank des Nationalen Referenzzentrums (NRZ) für Gramnegative Krankenhauserreger erfasst wurde.

Diese Besonderheit war ein Vorteil, weil sich so der Verbreitungsweg eindeutig nachvollziehen ließ.

Weder Eltern noch das Pflegepersonal hatten die Bakterien übertragen.

Normalerweise sind in Krankenhäusern spezielle Waschmaschinen und Waschverfahren im Einsatz, die bei hohen Temperaturen und mit Desinfektionsmitteln waschen.

Auf der Frühgeborenenstation handelte es sich bei dem etwas länger zurückliegenden Fall aus den Jahren 2012 bis 2013 dagegen um eine handelsübliche Waschmaschine, wie die Bonner Universität berichtete.

Als die Waschmaschine nicht mehr verwendet wurde, hörten auch die Infektionen auf.

Gefährliche Keime: So bleibt die Waschmaschine hygienisch sauber

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