Historiker diskutiert, ob COVID-19 die Stadtplanung beeinflussen wird

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Wie wird COVID-19 Toronto in Bezug auf die Stadtplanung beeinflussen? Richard White ist ein unabhängiger Historiker und langjähriger Teilzeitdozent für kanadische Geschichte an der University of Toronto Mississauga und der University of Toronto Scarborough.

Er ist auch Autor des Buches “Planning Toronto: The Planners, The Plans, Their Legacies, 1940-80” (UBC Press, 2016).White, der 1989 einen Master of Arts an der Faculty of Arts & Science und 1994 einen Doktortitel in kanadischer Geschichte erwarb, diskutierte kürzlich mit dem Schriftsteller Sean McNeely über mögliche Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die städtische Dichte und Planung.

Was sollten wir über die Geschichte der Stadtplanung und die Auswirkungen von Krankheiten wissen?Unsere gegenwärtige Situation erinnert an die städtische Reformbewegung des späten 19.

Jahrhunderts.

Von den 1880er bis in die 1920er Jahre wurden viele noch immer geltende Vorschriften zur öffentlichen Gesundheit von den städtischen Behörden erlassen.

Dies war eine Zeit, in der ansteckende Krankheiten ein großes Anliegen waren.Die Überbevölkerung der Wohngebiete ist einer der Gründe, warum die Stadtplanung begonnen hat.

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Frühe Planungsbefürworter wollten die Stadt nicht verdichten, weil sich ansteckende Krankheiten in überfüllten Umgebungen so leicht verbreiten.

Wann wurde die städtische Dichte wünschenswerter?In den letzten vier oder fünf Jahrzehnten – einer Zeit, in der die Bedrohung durch ansteckende Krankheiten geringer war – hat sie sich durchgesetzt.

In den 1970er Jahren begann die Stadtplanung, die Dichte zu fördern, anstatt sich ihr entgegenzustellen, und betrachtete die Dichte als Problemlösung und nicht als Ursache.

Die Frage ist also, haben wir im Rahmen unserer derzeitigen Planungspolitik eine risikoreiche städtische Umwelt geschaffen? Haben wir durch unsere vielleicht allzu vorsichtige Haltung gegenüber ansteckenden Krankheiten eine riskante städtische Umwelt geschaffen?In der Stadtplanung gab es schon immer Menschen, die der Meinung waren, dass eine größere Dichte Probleme verursachen könnte.

Wir sehen das zum Beispiel in Toronto, wo das öffentliche Verkehrssystem nicht in der Lage ist, die Dichte, die wir aufbauen, zu unterstützen.

Senioren können sich erinnern….

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