Hormon, das in ausgehungerten Blättern produziert wird, stimuliert die Wurzeln zur Aufnahme von Stickstoff

0

Forscher der Universität Nagoya haben herausgefunden, dass Pflanzen als Reaktion auf den Stickstoffbedarf der Blätter ein Hormon produzieren, das von den Blättern zu den Wurzeln wandert, um die Aufnahme von Stickstoff aus dem Boden zu stimulieren.

Dieses Hormon wird in den Blättern produziert, wenn ihnen der Stickstoff ausgeht, und wirkt als Signal, das die Nachfrage und das Angebot von Stickstoff zwischen dem Spross der Pflanze und der Wurzel reguliert.

Die Ergebnisse wurden kürzlich online in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.Stickstoff ist ein wesentlicher Nährstoff für das Pflanzenwachstum und sehr wichtig für die Pflanzenproduktion.

Oft wird jedoch zu viel Stickstoffdünger verwendet, was zu einer Verschmutzung der Umwelt und steigenden Lebensmittelpreisen führt.

Was wäre, wenn Pflanzen dazu gebracht werden könnten, ihre eigene Stickstoffaufnahme effektiver zu regulieren?Forscher der Universität Nagoya haben den Schlüssel dazu gefunden.

” Durch die Verbesserung des Weges dieses Hormons könnten Pflanzen in der Lage sein, Stickstoffnährstoffe effizienter zu absorbieren, was letztendlich den Einsatz von Düngemitteln minimieren könnte”, sagt Professor Yoshikatsu Matsubayashi von der Graduate School of Science an der Universität Nagoya.Pflanzenwurzeln nehmen Stickstoffnährstoffe in Form von Nitrat aus dem Boden auf – wie viel Stickstoff eine Pflanze benötigt, hängt vom Wachstumsstadium des Sprosses ab.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Je grösser und zahlreicher die Blätter und Stängel werden, desto mehr Stickstoff braucht eine Pflanze.Das Forschungsteam untersuchte, wie Pflanzenwurzeln den Stickstoffbedarf in den Trieben wahrnehmen.

Eine frühere Studie mit einer Pflanze namens Arabidopsis (besser bekannt als Ackerschmalwand) hatte gezeigt, dass bestimmte Hormone, die als C-terminal codiertes Peptid (CEP) bzw.

CEP stromabwärts (CEPD) bezeichnet werden, die Kommunikation zwischen den stickstoffarmen Wurzeln und anderen Wurzeln über die Blätter modulieren.

Die vorangegangene Studie hatte auch gezeigt, dass Pflanzen andere Hormone produzieren, die strukturell der CEPD ähnlich sind.In der neuen Studie konzentrierten sich Prof.

Matsubayashi und Kollegen auch auf diese Hormone in Arabidopsis, analysierten jede ihrer Funktionen und identifizierten dabei ein Peptid, das….

Share.

Leave A Reply