In Regnitzlosau setzt der Biber der Flussperlmuschel zu – Top News

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Unter dem Schlamm ersticken die jungen Muscheln, die nicht die Kraft haben, sich aus dem Sediment herauszubuddeln.

Biber und Flussperlmuschel sind zwei gefährdete Tierarten.

Beide stehen auf der Roten Liste.

Doch in Regnitzlosau werden immer mehr Biberbauten zur tödlichen Gefahr für die Flussperlmuschel.

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Naturschützer stehen vor einem Dilemma.

Normalerweise freut sich Martin Mörtl, wenn er Spuren von Bibern in Oberfranken findet.

Doch wenn die Biber Bäche und Flüsse bei Regnitzlosau (Lkr.

Hof) aufstauen, ist der Biologe weniger begeistert.

Denn hier werden die Biberdämme zur Gefahr.

Ungewollt könnten die Nagetiere nämlich eine der letzten Populationen der seltenen Flussperlmuschel töten.

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Es ist gerade einmal anderthalb Jahren her, seit sich eine Biberfamilie im idyllischen Dreiländereck zwischen Bayern, Böhmen und Sachsen breit gemacht hat.

Seitdem bauen die Tiere fleißig Tag für Tag an neuen Dämmen, stauen die Gewässer an und bringen die Muscheln damit in Lebensgefahr.

Immer mehr Biber machen sich breit

Mit Baggern gegen die Biberdämme

Biber nach Polen umsiedeln?

Biber und Flussperlmuschel sind zwei gefährdete Tierarten.

Beide stehen auf der Roten Liste.

Doch in Regnitzlosau werden immer mehr Biberbauten zur tödlichen Gefahr für die Flussperlmuschel.

Naturschützer stehen vor einem Dilemma.

Schon viele Biberdämme wurden eingerissen.

Vertreiben konnte man den Biber damit aber nicht.

Abhilfe kommt vom Wasserwirtschaftsamt Hof.

Schon Dutzende Male rückten Arbeiter mit Baggern an und rissen die Biberdämme ein.

Die fleißigen Tiere kratzt das offenbar wenig.

Sie bauen ihre Bollwerke immer wieder neu.

Der Flussmeister des Wasserwirtschaftsamts, Hagen Rothemund, nimmt dabei viel Geld in die Hand, um die stark gefährdeten Muscheln vor der Bauwut des Bibers zu schützen.

Sollte die Vergrämung weiterhin scheitern, müsste man die Biber einfangen und umsiedeln.

Zum Beispiel nach Polen.

Doch das ist nicht ganz einfach.

Wegen Corona sind die Grenzen derzeit geschlossen.

In Regnitzlosau setzt der Biber der Flussperlmuschel zu

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