Infektion mit Erkältungs-Coronaviren: Vorteil oder nicht? – Top News

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T-Zellen sind Blutzellen, die der Immunabwehr dienen.

In einer T-Zellen-Studie zeigte sich, dass es von Vorteil sein könnte, wenn man sich vor der Corona-Krise mit Erkältungs-Coronaviren infiziert hat.

Das könnte zu einer Hintergrundimmunität führen.

Jedes Jahr zirkulieren in der Grippe-Saison verschiedene Typen von Erkältungsviren.

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Viele sind alte Bekannte.

Vier davon gehören zu den Coronaviren.

Eine Studie mit T-Zellen, den Immunabwehrzellen (Drosten-Podcast Folge 35), lässt nun den Rückschluss zu, dass es in der Corona-Krise hilfreich sein könnte, wenn man sich bereits einmal mit Coronaviren infiziert hat.

So besaßen in Tests 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen, obwohl sie nie Kontakt mit dem SARS-Cov-2-Virus hatten.

Nichts ist sicher, während einer laufenden Pandemie mit einem neuartigen Virus und erlangtes Wissen muss ständig aktualisiert werden.

Neben der Hintergrundimmunität durch vorangegangene Coronavirus-Infektionen, gibt es noch andere mögliche Gründe für die unterschiedlich schweren Verläufe von Covid-19.

Es könnte sein, dass Menschen mit milden Krankheitsverläufen, weniger Viren abbekommen haben oder dass ihre Konstitution besser ist, als bei Menschen mit schweren Verläufen.

Und es gab Fälle, in denen reaktive T-Zellen keinen Vorteil boten, sondern einen Nachteil.

Sie wirkten krankheitsverstärkend.

Was heißt Hintergrundimmunität?

Weitere Gründe für unterschiedliche Covid-19-Verläufe

Viren, Gene, Covid-19-Krankheitsverlauf

Auf der Suche nach dem Grund, haben Forscher Abschnitte in Coronaviren abgeglichen, die bei den bekannten Typen ähnlich sind.

Denn auch Coronaviren, die Erkältungen auslösen, können T-Zellen stimulieren.

Die Abschnitte stimmten bei den Tests zwischen Erkältungs-Coronaviren und dem neuen Coronavirus teilweise überein.

Es könnte also sein, dass eine Infektion mit Coronaviren in der Vergangenheit nun einen gewissen Schutz gegen das neuartige Coronavirus bringt.

Vielleicht sogar einen schweren Verlauf von Covid-19 verhindert.

Es wäre auch eine Erklärung, warum manche Menschen erkranken und andere nicht, zum Beispiel auch in Familien.

Es gibt aber auch noch andere Erklärungen.

T-Zellen sind Blutzellen, die der Immunabwehr dienen.

In einer T-Zellen-Studie zeigte sich, dass es von Vorteil sein könnte, wenn man sich vor der Corona-Krise mit Erkältungs-Coronaviren infiziert hat.

Das könnte zu einer Hintergrundimmunität führen.

Auffällig ist auch, dass Menschen, die gleich viel Viren abbekommen hatten, unterschiedlich viele Antikörper gegen die Krankheit produzierten.

Alle genannten Gründe beeinflussen das Krankheitsgeschehen.

Und Menschen reagieren leider unterschiedlich auf Viren.

In Großbritannien sollen deshalb rund 35.

000 DNA-Proben von Covid-19-Patienten, die schwer und leicht erkrankten, für eine Studie eingesammelt werden.

Ärzte wollen herausfinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Gen-Varianten und dem Krankheitsverlauf von Covid-19 gibt.

Infektion mit Erkältungs-Coronaviren: Vorteil oder nicht?

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