Jubiläum für Eisbärdame Flocke – Top News

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Ein vierköpfiges Pflegerteam kümmerte sich Tag und Nacht um das Häufchen Eisbär.

Flocke soll sich, trotz Handaufzucht, zu einer richtigen Eisbärin mit funktionierenden Instinkten entwickeln.

Und die ganze Welt schaut dabei dem Tiergarten Nürnberg zu.

Vor genau zehn Jahren wurde aus der im Tiergarten Nürnberg geborenen und aufgezogenen Eisbärin “Flocke” eine Französin: Im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms musste Flocke nach Südfrankreich umziehen, nach Antibes ins “Marineland”.

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Gerade mal zwei Kilogramm wog das Eisbärenbaby Flocke, als sich der Tiergarten Nürnberg Anfang Januar 2008 dafür entscheiden musste, die Mini-Eisbärin sicherheitshalber von Pflegern aufziehen zu lassen.

Für den Tiergarten war das eine riesige Herausforderung, denn die Handaufzucht geschah unter weltweitem Medieninteresse.

Flocke war der uneingeschränkte Besucherliebling.

Und plötzlich gab es überall in Nürnberg Eisbären zu kaufen, aus Plüsch oder Eis, auf Tassen, Pullis, u.

s.

w.

Flocke kurbelte das Geschäft so richtig an und bescherte dem Tiergarten im Jahr 2008 einen Besucherrekord.

Vor dem Eisbärengehege wurde eine Tribüne errichtet und Besucher und Medien aus der ganzen Welt konnten miterleben, wie Flocke sich von einer knopfäugigen Knutschkugel zu einem gefährlichen Wildtier entwickelte – das schwimmt, jagt und zerlegt.

Vier PflegerInnen und ganz viel Fürsorge

Eisbärfieber

Bärige Liebesgeschichte

Gekühlte Salzwasserbecken an der Cote d’Azur

Vor genau zehn Jahren wurde aus der im Tiergarten Nürnberg geborenen und aufgezogenen Eisbärin “Flocke” eine Französin: Im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms musste Flocke nach Südfrankreich umziehen, nach Antibes ins “Marineland”.

Schon im Teenageralter zog Eisbärjüngling Rasputin aus Russland zu ihr ins Gehege und ab da ging es rund.

Die beiden Eisbären-Teenager jagten, rauften und zerlegten so gut wie Alles, zur Freude der vielen Besucher.

Und das war, laut Tiergarten, ein entscheidender Punkt für die Entwicklung von Flocke.

“Die beiden konnten Eisbärenverhalten voneinander lernen und haben das auch gut ausgelebt, indem sie kräftig Nachwuchs großziehen”, so Dag Encke.

Vor genau zehn Jahren dann der Umzug: In gekühlten Transportern trat Flocke zusammen mit Rasputin die Reise nach Südfrankreich an.

Das europäische Erhaltungszuchtprogramm hatte aus Artenschutz-Gründen so entschieden, zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten.

In der großen, klimatisierten Grotte mit verschiedenen Wasserbecken und vielen Rückzugsmöglichkeiten scheint es den beiden ganz gut zu gefallen.

Flocke ist bereits zum zweiten Mal Mama geworden und macht ihre Sache hervorragend.

Derzeit zieht sie gerade Drillinge groß – natürlich noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Das Rampenlicht wird ihr mit ihren drei Eisbärbabies aber wieder sicher sein.

Jubiläum für Eisbärdame Flocke

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