Kultivierung der Zusammenarbeit durch Verwandtschaft

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Während die Fähigkeit von Organismen, zusammenzuarbeiten, keineswegs neu ist, besitzen Menschen eine beispiellose Kooperationsfähigkeit, die den darwinschen Evolutionsprinzipien zu widersprechen scheint.

Menschen weisen oft Eigenschaften wie Sympathie, Loyalität, Mut und Patriotismus auf, die dem kollektiven Wohlergehen Vorrang vor der individuellen Fitness geben, und oft kommt es zu einer Zusammenarbeit zwischen Individuen ohne gemeinsame biologische Beziehung.

Dieses Verhalten passt sich ebenfalls an sich verändernde Bedingungen an und zeigt die flexible Natur der menschlichen Zusammenarbeit.In “Identität, Verwandtschaft und die Entwicklung der Zusammenarbeit”, veröffentlicht in Current Anthropology, argumentieren Burton Voorhees, Dwight Read und Liane Gabora, dass die Neigung der Menschen zu diesen kooperativen Merkmalen – oder zur Ultrasozialität – sie voneinander trennt.

Voorhees, Read und Gabora behaupten, dass Komponenten menschlicher Kooperation – insbesondere kooperatives Verhalten zwischen nicht verwandten Individuen – einzigartig sind, und die Autoren vermuten, dass es in den bestehenden Theorien keine Erklärungen dafür gibt, wie es zu dieser deutlich menschlichen Verschiebung hin zu kooperativem Verhalten kam und wie Kooperation innerhalb einer Bevölkerung aufrechterhalten wird.In Erweiterung der aktuellen Literatur präsentieren Voorhees, Read und Gabora eine Theorie, die der Kultivierung einer gemeinsamen sozialen Identität unter den Mitgliedern einer Gruppe einzigartige Elemente menschlicher Zusammenarbeit zuschreibt.

Die Autoren schlagen vor, dass evolutionäre Entwicklungen im Gehirn die Aneignung dieser gemeinsamen Identität ermöglichten, indem sie den Menschen die Fähigkeit zu reflektierendem Selbstbewusstsein gaben.

Ein reflektierendes Selbstbewusstsein ermöglicht es dem Einzelnen, seine eigene Persönlichkeit und seinen Standpunkt vollständig zu erkennen.

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Die Anerkennung der eigenen Erfahrungen wiederum half den Menschen, ähnliche psychische Zustände bei anderen zu erkennen, so dass sie sich selbst als Teil einer kollektiven Einheit betrachten konnten.Die Autoren argumentieren, dass kulturelle Ideensysteme, wie z.B.

Verwandtschaftssysteme, den notwendigen Rahmen für die Kultivierung dieses einzigartigen Grades der Zusammenarbeit zwischen den Menschen boten.

Anders als Kulturgene….

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