Künstliche ‘Zuckerstangen’ zum Blockieren von Viren

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Künstliche 'Zuckerstangen'-BlockvirenViren sind Teil der menschlichen Erfahrung während unseres ganzen Lebens.

Sie verursachen viele verschiedene Krankheiten, wobei die aktuelle Coronavirus-Pandemie nur ein Beispiel ist.

Während ein Impfstoff einen wirksamen Schutz vor Virusinfektionen bietet, sind Impfstoffe nur für eine ausgewählte Anzahl von Viren erhältlich.

Deshalb müssen antivirale Medikamente gefunden werden, die eine Virusinfektion verhindern oder behandeln können.Eine erfolgreiche Strategie besteht darin, mit speziellen Molekülen virale Proteine zu blockieren, die sonst dem Virus helfen würden, sich an die Wirtszelle anzuheften.

Sobald ein Virus an der Zelloberfläche angeheftet ist, kann es die Zelle mit seinem Genom infizieren und die Zelle für seine eigenen Zwecke umprogrammieren.

Viele antivirale Medikamente verlieren jedoch im Laufe der Zeit ihre Wirkung, da die Viren sehr schnell mutieren und sich daher oft an das eingesetzte Medikament/Antivirenmittel anpassen.Das Forscherteam um die HHU-Leiterin Prof.

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Dr.

Laura Hartmann vom Institut für Makromolekulare Chemie und den Münsteraner Prof.

Dr.

Mario Schelhaas vom Institut für Zelluläre Virologie hat zusammen mit Prof.

Dr.

Nicole Snyder vom Davidson College in North Carolina, USA, den Ansatz verfolgt, den initialen Kontakt zwischen Virus und Zelle zu unterdrücken, um die Infektion von Anfang an zu stoppen.Viren verwenden häufig spezielle Proteine, um an Zuckermoleküle auf der Zelloberfläche zu binden.

Zu diesen Zuckern gehören unter anderem langkettige Glykosaminoglykane (GAGs), die stark negativ geladen sind.

Eine dieser GAGs ist Heparansulfat.

Forscher wussten bereits, dass GAGs Virusinfektionen reduzieren können, wenn sie von außen zugegeben werden.

Natürliche Polysaccharide können jedoch Nebenwirkungen haben, die auf ihre eigene biologische Funktion im Organismus oder auf Verunreinigungen zurückzuführen sind.Das Forschungsteam nutzt nun die Vorteile der GAGs, deaktiviert aber deren Nachteile.

Die Idee besteht darin, künstlich und kontrolliert hergestellte Moleküle, so genannte ‘Glykomimetika’, die an der HHU entwickelt werden, zu verwenden.

Sie bestehen aus einem langen synthetischen Gerüst mit Seitenketten mit kleinen Zuckermolekülen….

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