Kunststoffeinsatz bei Pandemie trägt laut Experte zum globalen Abfallproblem bei

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plasticDie weltweite Nachfrage nach bestimmten Kunststoffen sei während der Coronavirus-Pandemie gestiegen, während die Recycling-Bemühungen Rückschläge erlitten hätten, so ein Umweltexperte am Baker Institute for Public Policy der Rice University.Persönliche Schutzausrüstung, Lebensmittelverpackungen zum Mitnehmen und Einweg-Wasserflaschen haben alle eine steigende Nachfrage erfahren, da die Menschen die Verbreitung von COVID-19 bekämpfen.

In der Zwischenzeit haben Gemeinden, Fluggesellschaften und andere Unternehmen, die besorgt darüber sind, dass sie ihre Arbeiter dem Virus aussetzen, ihre Sammel- und Recyclingprogramme eingestellt, schrieb Rachel Meidl, eine Mitarbeiterin des Baker-Instituts im Bereich Energie und Umwelt.”Die Pandemie, gepaart mit dem Ölpreisverfall und einem globalen Wirtschaftsabschwung, stellt den erklärten Wunsch der Welt nach Investitionen in Frage, die mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und dem Streben nach einer Kreislaufwirtschaft Schritt halten sollen”, schrieb Meidl in einem Blogbeitrag des Baker-Instituts, der ebenfalls von Forbes veröffentlicht wurde.”Eine weitere Folge der Pandemie war die Aufhebung landesweiter, kommunaler oder unternehmerischer Einweg-Plastikverbote, die durch die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Kreuzkontamination des Virus ausgelöst wurden”, schrieb sie.

Es unterstreicht die Unwissenheit der Gesellschaft über die unbeabsichtigten Folgen von Verboten, die ohne eine systematische und strategische Bewertung von Kunststoffabfällen und ihren potenziellen Ersatzstoffen verhängt werden”.Meidl argumentiert, dass mit einem systemischen Ansatz und nicht mit produktbezogenen Verboten das umfangreiche und miteinander verbundene globale Abfallproblem bekämpft werden kann: “COVID-19 hat die Notwendigkeit nicht beseitigt, die Recyclingindustrie wirtschaftlicher und nachhaltiger zu machen”.Meidl, der 2018 zum Baker-Institut kam, ist ein ehemaliger stellvertretender stellvertretender stellvertretender stellvertretender Verwalter bei der Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration des US-Verkehrsministeriums.

Vor ihrer Tätigkeit in der Bundesregierung war sie Direktorin für regulatorische und technische Angelegenheiten beim American Chemistry Council, wo sie ein breites Spektrum an regulatorischen und politischen Fragen….

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