Nach COVID-19: Rekalibrierung des amerikanischen Bildungssystems

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schoolDie Schließung der Schulen zur Mitte des Semesters und der Übergang zum Online-Lernen haben im amerikanischen Bildungswesen zu einer großen Abrechnung gezwungen.

Wie im Gesundheitssektor wird auch das Bildungssystem durch die COVID-19-Pandemie tiefgreifende Veränderungen erfahren.

“Es zeigt die Lücken im ganzen Land auf”, sagt Bob Balfanz, Professor an der Johns Hopkins School of Education und Direktor des Everyone Graduates Center.

Ich hoffe, dass die Menschen dies als eine Gelegenheit sehen, diese Lücken zu füllen”.Laut Balfanz lassen sich die Lücken in zwei Kategorien einteilen: Herausforderungen auf der Makroebene, die auf der Ebene des Schulbezirks bestehen, und Herausforderungen auf der Mikroebene, die sich auf die individuellen schulischen Erfahrungen auswirken.

Auf Distriktebene müssen Entscheidungen darüber getroffen werden, wie auf Zwangsschließungen reagiert werden soll, so Balfanz.

Wenn die Antwort einen Wechsel zum Fernlernen beinhaltet, müssen die Studierenden Zugang zu Laptops und Internetzugang haben.

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Andernfalls werden die seit langem bestehenden Ungleichheiten immer größer.”Distrikte haben ganz unterschiedliche Kapazitäten und ganz unterschiedliche Herausforderungen, und das alles wird durch sozioökonomische Unterschiede kompliziert”, sagt Balfanz.

Es überrascht vielleicht nicht, dass Distrikte mit mehr Ressourcen und Kapazitäten zur Unterstützung von Schülern besser abschneiden als Distrikte mit weniger Kapazitäten.

Dies kann die Disparitäten entlang rassischer, sozialer und wirtschaftlicher Linien verstärken.Auf der Mikroebene, so Balfanz, sei die große offene Frage, wie die Schülerinnen und Schüler trotz sozialer Distanzierung und Fernlernen mit ihren Schulen verbunden bleiben können.

In Zeiten von Stress werden Kinder weniger mit ihrem Fernlernen beschäftigt, wenn sie nicht mit ihren Schulen und Gleichaltrigengruppen in Verbindung bleiben.

Er empfiehlt die Verwendung eines Konzepts, das er “Verbundenheit” nennt, bei dem die Schule mehr als ein Ort der Bildung, sondern vielmehr ein Brennpunkt für eine ganze Gemeinschaft ist, um dieser Herausforderung zu begegnen.Über den bloßen Unterricht hinaus, der hart genug ist, sagt Balfanz, das Ziel sei es, Kinder zu beschäftigen, sie wissen zu lassen, dass es da draußen noch Erwachsene gibt, die sie beim Namen kennen, die sich um sie kümmern und die bleiben wollen….

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