Neue Lösung zum Auffangen von Mikrokunststoffen, bevor sie in Wasserwege gelangen

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Eintausend Liter Meerwasser können bis zu 8,3 Millionen Partikel aus Mikrokunststoff enthalten.

Bisher war es schwierig, diese sehr kleinen Partikel zu identifizieren – gewöhnlich werden sie erst entdeckt, wenn sie sich in den Körpern von Fischen angesammelt haben.

Eine am VTT entwickelte Methode nutzt Nanozellulosestrukturen zur frühzeitigen Partikelerkennung.

Nanozellulose würde es ermöglichen, Partikel einzufangen, noch bevor sie in Wasserwege gelangen.Die Eigenschaften von Nanozellulosefilmen und Hydrogelen unterstützen die Identifizierung und das Einfangen von sehr kleinen Mikroplastikpartikeln.

“Nanocellulose hat eine netzartige, poröse Struktur und eine große BET-Oberfläche.

Im Wasser werden in dieser Struktur starke Kapillarkräfte erzeugt, so dass Partikel innerhalb des Netzes transportiert und dort gebunden werden können”, sagt Forschungsprofessor Tekla Tammelin vom VTT.Die Methode bietet eine Möglichkeit, Mikroplastikpartikel einer Größe einzufangen, die das menschliche Auge nicht erkennen kann.

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Dabei handelt es sich um Partikel mit einem Durchmesser von nur 100 Nanometern.

“Nanozellulose-Strukturen können dazu verwendet werden, diese Partikel zu identifizieren und zu analysieren und Informationen über ihr Verhalten in einem früheren Stadium zu erhalten.

Wir können die Konzentration von Partikeln im Wasser bestimmen und z.B.

analysieren, ob Partikel aus Plastikflaschen ins Trinkwasser freigesetzt werden.

“Nächster Schritt: FiltrationsmethodenDie Identifizierung von Mikroplastikpartikeln mit Nanozellulose-Strukturen wurde am VTT als Teil des FinnCERES-Flaggschiffprojekts entwickelt, das neue biobasierte Materiallösungen erforscht.

Der nächste Schritt könnte die Entwicklung neuer und kostengünstiger Filtrationslösungen unter Verwendung der Methode sein.”Neue Filtrationslösungen würden es ermöglichen, Partikel dort einzufangen, wo sie entstehen.

Die Lösungen könnten z.B.

in der Wäscherei eingesetzt werden, wo Mikroplastikpartikel aus Fleecekleidung und anderen synthetischen Fasern freigesetzt werden.

In ähnlicher Weise könnten wir Filtrationsmethoden für jede Branche entwickeln, in der die Gefahr besteht, dass Mikrokunststoffe erzeugt und freigesetzt werden….

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