Neuer 3D-Metalldrucker verwendet LED-Lichtquelle

0

Neuer 3D-Metalldrucker verwendet LED-LichtquelleForscher der Technischen Universität Graz haben einen neuartigen 3D-Drucker entwickelt, der für die additive Herstellung von Metallteilen LED- statt Laserquellen verwendet.

Der neue 3D-Drucker kann den 3D-Metalldruck hinsichtlich Bauzeit, Metallpulververbrauch, Gerätekosten und Nachbearbeitungsarbeiten optimieren.

Das Team hinter dem 3D-Drucker hat die Technologie zum Patent angemeldet.Der 3D-Drucker verwendet eine Technologie, die dem Selektiven Laser- oder Elektronenstrahlschmelzen ähnlich sein soll.

Bei diesem Verfahren wird ein Metallpulver verwendet, das geschmolzen und dann zu einer Komponente aufgebaut wird.

Die neue Technik heißt Selective LED-based Melting (SLEDM) und beseitigt zwei zentrale Probleme bei pulverbettbasierten Herstellungsverfahren.Zu diesen zentralen Problemen gehören die zeitaufwändige Herstellung von großvolumigen Metallkomponenten und die zeitraubende manuelle Nacharbeit.

SLEDM verwendet einen Hochleistungs-LED-Strahl mit LEDs, die von dem Beleuchtungsspezialisten Preworks speziell angepasst wurden, und stattet das komplexe Linsensystem aus, mit dem der Durchmesser des LED-Strahls fokussiert werden kann.Das Linsensystem erlaubt es, den Strahl während des Schmelzprozesses zwischen 0,05 und 20 mm zu wechseln.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Der veränderbare LED-Fokus erlaubt es, grössere Volumen pro Zeiteinheit zu schmelzen, ohne filigrane innere Strukturen vornehmen zu müssen.

Das Fehlen innerer filigraner Strukturen reduziert die Fertigungszeit von Komponenten und die Produktion von Brennstoffzellen oder Medizintechnik um den Faktor 20.Das Verfahren bedeutet auch, dass das Bauteil im Gegensatz zu anderen Metallschmelzsystemen von oben nach unten zusammengebaut wird, so dass das Bauteil frei liegt und der Pulverbedarf auf ein Minimum reduziert wird.

Notwendige Nachbearbeitungen können während des Druckprozesses durchgeführt werden.

Derzeit wird der Drucker zur Herstellung von bioresorbierbaren Metallimplantaten eingesetzt, wie z.B.

Schrauben aus Magnesiumlegierungen, die zur Behandlung von Knochenbrüchen verwendet werden.

Diese Implantate lösen sich nach dem Zusammenwachsen der Fraktur in den Körper auf, so dass ein zweiter chirurgischer Eingriff zur Entfernung der Schrauben nicht mehr erforderlich ist..

Share.

Leave A Reply