Pathologen erkennen: Coronavirus führt zu Entzündungen im Körper – Top News

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Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Falls weitere Obduktionen ergeben, dass solche Entzündungen in den Gefäßen bei Covid-19 Patienten mit zur Sterblichkeit beitragen, müsste man beispielsweise stärker auf die Blutgerinnung achten und Blutverdünner geben, um Blutgerinnsel zu vermeiden.

Auch Wissenschaftler aus Zürich zeigen im Fachmagazin The Lancet, dass neben Atemwegsproblemen, Herz-Kreislauf-Komplikationen auch Entzündungen eine große Rolle spielen.

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Eine schwere Covid-19-Erkrankung zeigt sich vor allem im Röntgenbild der Lunge.

Doch Pathologen konnten nach Obduktionen zeigen, dass Coronaviren auch zu Entzündungen im Körper führen und so die Blutgefäße schädigen.

Das Coronavirus mit dem medizinischen Namen SARS-CoV-2 ist in vielen Bereichen noch eine Unbekannte für Experten.

Sie wissen nicht so genau, welche Organe neben der Lunge sonst noch befallen werden.

Obduktionen leisten einen Beitrag, das Krankheitsbild besser zu verstehen und vielleicht sogar Therapien daraus abzuleiten.

Eine Obduktion kann außerdem sämtliche Vorerkrankungen zutage fördern, weil sie einen detaillierten Einblick in den Körper gewährt.

Das Robert Koch-Institut fürchtet Ansteckungen bei Obduktionen

Autopsien erlauben Einblicke in den Körper

Bei Obduktionen gelten strenge Schutzmaßnahmen

Pathologen entdecken Entzündungen in Gefäßen

Pathologische Untersuchungen ermöglichen Therapieempfehlungen

Covid-19 als Haupt- oder Nebenerkrankung erkennen

Pathologen arbeiten enger zusammen

Im März 2020 hatte das Robert Koch-Institut (RKI) noch empfohlen, Obduktionen zu vermeiden.

Denn Pathologen könnten sich beim Öffnen der Leichen mit dem Coronavirus infizieren.

Eine schwere Covid-19-Erkrankung zeigt sich vor allem im Röntgenbild der Lunge.

Doch Pathologen konnten nach Obduktionen zeigen, dass Coronaviren auch zu Entzündungen im Körper führen und so die Blutgefäße schädigen.

Diese Einschätzung des RKI hat sich inzwischen gewandelt.

Auch Pathologen sprechen sich dafür aus, eine neue Infektionskrankheit wie Covid-19 auch durch Obduktionen näher kennenzulernen.

Die LMU München arbeitet derzeit eng mit dem Max-von-Pettenkofer-Institut zusammen.

Außerdem befinden sich die Münchner Pathologen im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Würzburg und Regensburg.

Wünschenswert wäre ein zentrales Register, das in Zukunft sämtliche Erkenntnisse der Pathologen zusammenführt.

Die Technische Hochschule (RWTH) Aachen geht dafür erste Schritte:

An der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) werden seit März 2020 einzelne Verstorbene obduziert, die an Covid-19 erkrankt waren.

Dabei gelten strenge Schutzmaßnahmen, damit sich das medizinische Personal nicht anstecken kann.

Allerdings ist das Register noch nicht offiziell zugelassen.

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) und der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) begrüßt die Initiative aus Aachen und fordern nun alle Pathologien, die in der Lage sind, COVID-19 Fälle zu obduzieren, zur Unterstützung auf.

Pathologen erkennen: Coronavirus führt zu Entzündungen im Körper

Die Lunge ist bei Covid-19 Patienten immer befallen.

Das lässt sich auch posthum bei der Obduktion sehen.

Die Frage, die sich Pathologen stellen, ist, welche Bereiche im Körper das Coronavirus sonst noch angreift.

Das lässt sich oft erst erkennen, wenn ganze Organe entnommen und genau untersucht werden.

An der LMU zeigte sich, dass das Virus beispielsweise auch zu Entzündungen führt.

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