Pilzkomplex-Wirkstoffe könnten Potenzial für medizinische Anwendungen haben

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Pilze spielen eine wichtige Rolle für die Menschheit.

Im Boden zersetzen sie abgestorbenes organisches Material und machen es den Pflanzen als Nährstoff zugänglich.

In industriellen biotechnologischen Anlagen produzieren Pilze täglich riesige Mengen an Chemikalien und Lebensmitteln.

Darüber hinaus produzieren Pilze sehr komplexe Wirkstoffe, die Potenzial für medizinische Anwendungen haben könnten.Auf der anderen Seite gibt es Pilze, die Ernten beschädigen oder Menschen krank machen.

So können Infektionen, die durch den Pilz Aspergillus fumigatus verursacht werden, tödlich verlaufen – vor allem Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem, zum Beispiel nach Stammzell- oder Organtransplantationen, sind betroffen.Trotz dieser großen Bedeutung ist über Pilze weit weniger bekannt als über andere Organismen.

” Neue Erkenntnisse in der Pilzbiologie erfordern auch, dass möglichst vielen Forschern modernste Analysemethoden zur Verfügung stehen”, sagt Dr.

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Ulrich Terpitz vom Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg in Bayern, Deutschland.

Erfolgreich mit DehnungsmikroskopieEine solche Methode hat Terpitz’ Team in Zusammenarbeit mit drei weiteren Forschungsgruppen entwickelt: Erstmals können Pilze nun mittels Expansionsmikroskopie (ExM) sichtbar gemacht werden.

Diese Methode macht zelluläre Strukturen mit einer Auflösung von weniger als 60 Nanometern sichtbar – unter Verwendung eines herkömmlichen konfokalen Fluoreszenzmikroskops.”Obwohl dies weniger ist, als mit Hightech-Fluoreszenz-Mikroskopen mit Superauflösung erreicht werden kann, ist der Zugang zu solchen Einrichtungen oft begrenzt, insbesondere für Pilzforscher.

Im Gegensatz dazu sind Standard-Fluoreszenzmikroskope weit verbreitet, und Expansionsmikroskopie kann in jedem biologischen Labor durchgeführt werden”, so Terpitz.Die JMU-Arbeitsgruppen von Professor Markus Sauer (Biozentrum) und Dr.

Johannes Wagener (Institut für Hygiene und Mikrobiologie) und die Gruppe “Molekulare Genetik der Pilzpathogenität” unter der Leitung von Professor Antonio Di Pietro von der Universität Cordoba in Spanien trugen zur….

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