Riesenstern Beteigeuze steht doch nicht vor der Explosion – Top News

0

Doch jetzt ist alles wieder anders, der Stern hat seine Helligkeit zurück.

Doch keine Supernova? Wahrscheinlich war das Ganze nur eine gigantische Staub-Gaswolke, die vom Stern selbst aufgewirbelt worden ist und ihn so verdunkelt hat.

Beteigeuze interessiert nicht nur Astronomen.

Der helle Stern hat auch zahlreiche Autoren inspiriert.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Beteigeuze ist in der Romanreihe “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams das Heimatsystem der Protagonisten Ford Prefect und Zaphod Beeblebrox.

Auf einem fiktiven Planeten um Beteigeuze spielt Pierre Boulles mehrfach verfilmtes Buch “Der Planet der Affen”.

Und der deutsche Schriftsteller Arno Schmidt bezieht sich in den physikalischen Abhandlungen seiner Erzählung “Leviathan” auf Beteigeuze.

An der Europäische Südsternwarte in Chile haben Astronomen den Stern seit Dezember mit dem Very Large Telescope beobachtet, weil sie verstehen wollten, warum seine Strahlkraft schwindet.

Auf den zwei Vergleichsaufnahmen sind die Veränderungen der Helligkeit von Beteigeuze und seines Aussehens deutlich zu erkennen.

Im deutschen Sprachraum wird der Stern meist Beteigeuze genannt.

Die offizielle Bezeichnung der Internationale Astronomische Union ist jedoch Betelgeuse.

Die Schreibweise mit “i” statt “l” bürgerte sich vermutlich vor Jahrhunderten beim Kopieren von Handschriften ein.

Damals wurde das “i” noch ohne Pünktchen geschrieben.

Auch der Anfangsbuchstabe “B” von Betelgeuse ist nicht korrekt.

Der Name des Sterns stammt aus dem Arabischen von yad al-ǧauzāʾ, übersetzt “Hand der Riesin”.

Beim Übertragen ins Lateinische wurde jedoch aus dem “Y” ein “B”.

Dass die Strahlkraft von Beteigeuze variiert, ist nicht ungewöhnlich.

Die Ursache der Helligkeitsschwankungen des Roten Riesen ist jedoch ungewiss.

Möglicherweise schlucken Wolken aus Materie, die der Riesenstern ins All bläst, vorübergehend das Licht.

Im Dezember 2019 hatten Forscher um Edward Guinan von der Villanova-Universität in den USA die geringste Helligkeit von Beteigeuze seit den ersten derartigen Messungen vor knapp hundert Jahren gemeldet.

Die auffällige Schwächeperiode scheine daher zu rühren, dass zwei Aktivitätszyklen des Sterns gleichzeitig ein teils ungewöhnlich tiefes Minimum erreicht hätten, schrieben die Forscher in Astronomer’s Telegram.

Er wurde immer dunkler: der Stern Beteigeuze.

Eigentlich einer der hellsten Sterne am Nachthimmel.

Fast 70 Prozent seiner Leuchtkraft hatte er verloren.

Jetzt scheint klar, es war wohl nur eine Staubwolke.

Beteigeuze ist wieder so hell wie vorher.

Beteigeuze war der zehnthellste Stern am Nachthimmel, doch in den vergangenen Monaten wurde er immer dunkler.

Das hätte ein Hinweis auf seinen bevorstehenden Sternentod sein können, eine gewaltige Explosion in Form einer Supernova.

Der außergewöhnliche Helligkeitsverlust ist also kein Vorbote für eine Supernova.

Thomas Janka vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München hält solche Spekulationen im Januar 2020 nicht für plausibel.

Wenn es überhaupt eine Veränderung gebe, sei eher zu erwarten, dass der Rote Riese vor einer Supernova-Explosion heller werde.

Beteigeuze bildet am Firmament die Schulter des Himmelsjägers Orion und ist der zweithellste Stern dieses Sternbilds.

Schon mit bloßem Auge ist er als – jetzt weniger – heller roter Punkt am Himmel erkennbar.

Der Riesenstern hat normalerweise etwa zwanzig Mal so viel Masse wie die Sonne.

Noch größer ist der Unterschied bei Ausdehnung und Strahlkraft: Beteigeuze hat mehr als tausend Mal so viel Durchmesser wie unser Heimatstern und leuchtet zehntausend Mal heller.

“Bald” ist allerdings relativ: In astronomischen Maßstäben bedeutet das irgendwann in den kommenden 100.

000 Jahren.

Möglicherweise dauert es aber noch viel länger, bis Beteigeuze explodiert.

Wenn es aber einmal so weit ist, wird die Supernova am irdischen Himmel ein spektakulärer Anblick sein.

Beteigeuze ist nur rund 640 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Als Supernova wird er vermutlich kurze Zeit so hell wie der Vollmond strahlen und auch am Tag zu sehen sein.

Riesengroß und gleißend hell

Beteigeuze – die Hand der Riesin

Beteigeuze ist mal heller, mal dunkler

Früher Sternentod

Beteigeuze ist etwa acht Millionen Jahre alt.

Das ist blutjung im Vergleich zur Sonne mit über 4,5 Milliarden Jahren.

Doch Beteigeuze hat eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung.

Der Rote Riese verbrennt seine Energievorräte extrem schnell und wird deshalb bald als Supernova explodieren.

Er wurde immer dunkler: der Stern Beteigeuze.

Eigentlich einer der hellsten Sterne am Nachthimmel.

Fast 70 Prozent seiner Leuchtkraft hatte er verloren.

Jetzt scheint klar, es war wohl nur eine Staubwolke.

Beteigeuze ist wieder so hell wie vorher.

Riesenstern Beteigeuze steht doch nicht vor der Explosion

Share.

Leave A Reply