Rückgabe von Land an die Natur mit ertragreicher Landwirtschaft

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cropDie Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzflächen zur Deckung des wachsenden Nahrungsmittelbedarfs der ständig wachsenden Weltbevölkerung stellt eine schwere Belastung für die natürlichen Ökosysteme dar.

Eine neue IIASA-Studie zeigt jedoch, dass etwa die Hälfte der derzeit für den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen benötigten Fläche eingespart werden könnte, wenn die erreichbaren Ernteerträge weltweit erreicht würden und die Pflanzen dort angebaut würden, wo sie am produktivsten sind.Die Debatte über die Flächenschonung, die um 2005 von Naturschutzbiologen ausgelöst wurde, erkannte, dass es in der Regel eine Grenze dafür gibt, inwieweit landwirtschaftliche Nutzflächen “wildtierfreundlich” gemacht werden können, ohne die Erträge zu beeinträchtigen, während die meisten bedrohten Arten nur von der Schonung oder Wiederherstellung ihrer natürlichen Lebensräume profitieren.

Das Interesse an diesem Thema hat vor kurzem durch das Half Earth-Projekt neuen Auftrieb erhalten, das darauf abzielt, die Hälfte der derzeit für andere Zwecke genutzten Landfläche der natürlichen Landbedeckung zurückzugeben, um den Verlust an biologischer Vielfalt zu begrenzen und andere Auswirkungen der Landnutzung wie z.B.

Treibhausgasemissionen anzugehen.Nach Ansicht der Autoren der in Nature Sustainability veröffentlichten Studie ist eine solche Strategie angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten dringend erforderlich.

Die Studie ist die erste, die einen Einblick in die Menge an Anbaufläche gibt, die erforderlich wäre, um den gegenwärtigen Bedarf an Nutzpflanzen bei hoher Effizienz der Landnutzung zu decken, ohne die großen globalen Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu verschärfen.”Die Hauptfragen, mit denen wir uns befassen wollten, waren, wie viel Ackerland geschont werden könnte, wenn die erreichbaren Ernteerträge weltweit erreicht und die Pflanzen dort angebaut würden, wo sie am produktivsten sind.

Darüber hinaus wollten wir feststellen, welche Auswirkungen dies auf andere Faktoren im Zusammenhang mit dem Agrarsektor haben würde, einschließlich des Düngemittel- und Bewässerungswasserbedarfs, der Treibhausgasemissionen, des Kohlenstoffbindungspotenzials und des für bedrohte Arten verfügbaren Lebensraums für Wildtiere”, erklärt der leitende Autor der Studie, Christian Folberth, Forscher im IIASA Ecosystems Services and Management Program.Die Studienergebnisse zeigen, dass….

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