Saubere Luft mit geothermischer Energie

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Die Verwendung von schmutziger Kohle als Wärmequelle macht das Leben im mongolischen Winter hart.

ETH-Geophysiker helfen, die Geothermie als saubere Alternative zu entwickeln.Viele Europäer haben eine idyllische Vorstellung von der Mongolei als einem Land mit weiten, leeren Räumen und unberührter Natur.

Aber die Wahrheit ist komplizierter, vor allem im Winter.

Das ist die Zeit des Jahres, in der das Leben für die Menschen, die hier leben, alles andere als idyllisch ist.

Ihre Siedlungen sind in dichten, rußigen Rauch gehüllt, der das Atmen erschwert.

Die Einwohner sind mit Schadstoffbelastungen konfrontiert, die bis zu 80-mal höher sind als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Richtwerte – eine inakzeptable Situation, wenn man bedenkt, dass die schmutzige Luft bei den Anwohnern schwere gesundheitliche Probleme verursacht.Unterirdisches PotenzialEin Ausweg aus diesem Dilemma bestünde darin, Häuser nicht mehr mit veralteten Kohleöfen zu heizen, die ungefilterten Rauch freisetzen, sondern stattdessen auf erneuerbare, saubere Energiequellen umzusteigen.

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Die Mongolei bietet viele der richtigen Voraussetzungen dafür, vor allem dank des unter der Oberfläche des Landes verborgenen heißen Magmas.

Zahlreiche heiße Quellen – einige erreichen Temperaturen von bis zu 87 Grad Celsius – signalisieren das Vorhandensein dieser natürlichen Ressource.

Die Mongolei nutzt bereits geothermische Energie für verschiedene Zwecke, unter anderem zum Beheizen von Gewächshäusern.

Eine Nutzung dieser Energiequelle in größerem Maßstab würde jedoch weit mehr Wasser benötigen, als derzeit an die Oberfläche gelangt.

Das Problem ist, dass das heisse Wasser nur entlang bestimmter unterirdischer Schichten fliesst – und ohne zu wissen, wo sie sich befinden, ist jeder Versuch, in diese wertvollen geothermischen Reservoirs zu bohren, letztlich ein Glücksspiel.Dies ist eine Erfahrung, die vielen Einheimischen in Tsetserleg, der Hauptstadt der Provinz Arkhangai in der Zentralmongolei, vertraut ist.

Das Wasser, das bei früheren Bohrprojekten an die Oberfläche gebracht wurde, war kaum heißer als 40 Grad Celsius.

Das mag für ein heißes Bad akzeptabel sein, aber es reicht nicht aus, um eine ganze Stadt zu heizen, geschweige denn….

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