Schule trotz Corona: Darauf haben sich die Länder verständigt – Top News

0

Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Die Kultusminister der Länder haben sich das Ziel gesetzt, alle SchülerInnen vor der Sommerpause noch mal in die Schule zu bringen – zumindest tage- oder wochenweise.

Es wird wohl ein Mix mit dem Lernen zu Hause.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Der Schutz vor Corona habe Vorrang.

Eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb wird es so schnell nicht geben – auch wenn die Kultusminister der Bundesländer in ihren Empfehlungen für das weitere Vorgehen das Recht auf Bildung betonen.

Stefanie Hubig (SPD), Ministerin in Rheinland-Pfalz und derzeit Vorsitzend der Kultusministerkonferenz, stellte klar: Für jede weitere Entscheidung sei das Infektionsgeschehen maßgeblich.

“Der Gesundheitsschutz von allen Beteiligten in der Schule steht für uns an erster Stelle.

” Das schließt neben den Schülern die Lehrer und alle anderen an den Schulen Beschäftigten mit ein.

!

Die KMK-Vorsitzende Hubig betonte, die Runde der Minister habe konstruktiv zusammengearbeitet.

Es gebe “klare gemeinsame Leitplanken”, aber vor Ort müsse man das tun, das gebraucht werde.

Und das könne auch innerhalb eines Bundeslandes zu verschiedenen Entscheidungen führen.

Mehr Präsenzunterricht

Ausgestaltung: Ländersache

Im Klassenzimmer und daheim

Keine Masken-Pflicht

Die Vertreter der 16 Bundesländer wollen erreichen, dass alle Schülerinnen und Schüler – zumindest zeitweise – vor den Sommerferien wieder in die Schulen zurückkommen.

Der Ferienbeginn ist bundesweit gestaffelt: In den ersten Bundesländern beginnt er in der letzten Juni-Woche, im Süden erst Ende Juli.

Und das ist nicht der einzige Unterschied, der das Vorgehen in den Ländern bestimmt.

Es geht auch darum, wie die Corona-Infektionszahlen vor Ort aussehen und wie es den einzelnen Schulen gelingt, die vorgeschriebenen Hygieneregeln umzusetzen.

Mit Blick auf die Corona-Epidemie setzen die Kultusminister auf eine Kombination aus Unterricht in der Schule und Lernen daheim – Hubig nennt es einen “verzahnten” Ansatz, der aber nur dann funktioniert, wenn auch alle Zugang zu digitalen Endgeräten haben.

Bund und Länder hatten deshalb jüngst ein 500-Millionen-Euro-Paket geschnürt.

Pro Schüler soll es daraus einen Laptop-Zuschuss bis 150 Euro geben.

Hubig kündigte an, dass es für Kinder aus bildungsfernen Schichten extra Bildungsangebote geben wird.

Für Schüler, die zu Risikogruppen gehören, soll keine Präsenzpflicht gelten.

Die Kultusminister der Länder haben sich das Ziel gesetzt, alle SchülerInnen vor der Sommerpause noch mal in die Schule zu bringen – zumindest tage- oder wochenweise.

Es wird wohl ein Mix mit dem Lernen zu Hause.

Der Schutz vor Corona habe Vorrang.

Für den Freistaat Bayern gab Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) bereits eine vorsichtige zeitliche Zielvorstellung aus: Bis Pfingsten solle es für alle Schüler zumindest in eingeschränktem Umfang Unterricht in den Schulen geben, konzentriert auf die Kernfächer und mit Abstriche beim Stoffumfang.

Eines stellte Piazolo aber klar: Auch bis zum Sommer werde es “keine Normalität an den Schulen geben, wie wir sie kennen”.

Das Konzept der Kultusministerkonferenz wird nun an die Ministerpräsidentenkonferenz weitergeleitet.

Die Regierungschefinnen und -chefs beraten am Donnerstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen.

Die Kultusminister verständigten sich laut Hubig zudem auf bundesweit einheitliche Bedingungen etwa zu den Hygiene- und Abstandsregeln.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sei hilfreich, man habe sich aber nicht für eine allgemeine Pflicht entschieden.

Schule trotz Corona: Darauf haben sich die Länder verständigt

Share.

Leave A Reply