Starker Regen ließ Vulkan auf Hawaii ausbrechen – Top News

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Heftige und anhaltende Niederschläge haben vor rund zwei Jahren den Ausbruch des Vulkans Kīlauea auf Hawaii ausgelöst.

So lautet die neue Erkenntnis US-amerikanischer Forscher.

Sie könnte helfen, Vulkanausbrüche generell besser vorhersagen zu können.

Der Ausbruch des Vulkans Kīlauea auf Big Island, der Hauptinsel von Hawaii, wurde anscheinend durch anhaltende und zeitweise extreme Niederschläge in den Monaten davor ausgelöst.

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Das zeigen die Wissenschaftler Jamie Farquharson und Falk Amelung von der Rosenstiel School of Marine and Atmospheric Science der Universität von Miami (UM) in einer neuen Studie, die in der Zeitschrift Nature erschienen ist.

Farquharson und Amelung entwickelten mithilfe einer Kombination aus bodengestützten und Satelliten-Niederschlagsmessungen ein Modell, wie sich der Flüssigkeitsdruck innerhalb des Vulkans im Laufe der Zeit änderte.

Dieser Faktor kann direkt beeinflussen, wie hoch die Neigung zu mechanischen Brüchen im Untergrund ist, und letztendlich die vulkanische Aktivität antreiben.

Dauereruption mit explosivem Höhepunkt

Steter Tropfen höhlt den Stein

Hoher Druck unter der Erde

Mehr Eruptionen bei Regenwetter

Der Kīlauea ist einer der aktivsten Vulkane Hawaiis.

Die Eruption, die schon Jahre andauerte, trat am 3.

Mai 2018 in eine außergewöhnliche neue Phase ein: Der Vulkan schleuderte glühende Lava fast siebzig Meter in die Luft und spuckte Lava über rund 34 Quadratkilometer der besiedelten Ostküste von Big Island.

Der beispiellose Ausbruch zerstörte Hunderte von Häusern und ließ die Gipfelkaldera einstürzen, bevor er nach vier Monaten im September 2018 endete.

Heftige und anhaltende Niederschläge haben vor rund zwei Jahren den Ausbruch des Vulkans Kīlauea auf Hawaii ausgelöst.

So lautet die neue Erkenntnis US-amerikanischer Forscher.

Sie könnte helfen, Vulkanausbrüche generell besser vorhersagen zu können.

Die Forschungsergebnisse des Teams zeigen, dass der Flüssigkeitsdruck fast ein halbes Jahrhundert lang nicht so hoch war wie unmittelbar vor dem Ausbruch des Kīlauea.

Dies hat anscheinend die Magmabewegungen unter dem Vulkan erleichtert, schlagen die Wissenschaftler als Erklärung vor.

Ihre Hypothese liefert auch eine Erklärung, warum sich die Erde am Vulkan in den Monaten vor dem Ausbruch nicht wesentlich aufwölbte.

Bei anderen Vulkanen wurden kleine Dampfexplosionen und vulkanische Erdbeben bereits mit dem Einsickern von Regenfällen in Verbindung gebracht.

Beim Kīlauea wurde dieser Mechanismus aber zum ersten Mal angewendet, um Magma-Vorgänge in tieferen Schichten zu erklären.

Die beiden Autoren der Studie weisen darauf hin: Wenn dieses Phänomen beim Kīlauea nachgewiesen werden kann, tritt es wahrscheinlich auch anderswo auf.

Starker Regen ließ Vulkan auf Hawaii ausbrechen

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