Start an einigen Schulen – Lehrerverband zieht positive Bilanz – Top News

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In einigen Bundesländern – unter anderem in Hamburg – waren nach den Abschlussklassen jetzt die letzten Klassen der Grundschulen zurückgekommen und die Schüler, für die im nächsten Schuljahr Abschlussprüfungen anstehen.

Über weitere Maßnahmen wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch in einer weiteren Telefonkonferenz beraten.

Nach dem Schulstart für Hunderttausende Kinder und Jugendliche am Montag ist der Deutsche Lehrerverband zufrieden.

Verbandspräsident Meidinger sagte, es habe sich gezeigt, dass schon Zehnjährige Abstandsregeln einhalten könnten.

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Der Deutsche Lehrerverband ist zufrieden mit dem am Montag erfolgten Schulstart für Hunderttausende Kinder und Jugendliche.

“Das hat gestern an den meisten Grundschulen sehr gut geklappt, was zeigt, dass auch Zehnjährige sehr wohl in der Lage sind, solche Regeln einzuhalten, wenn sie von der Notwendigkeit überzeugt sind”, sagte Verbandspräsident Hans-Peter Meidinger der “Passauer Neuen Presse”.

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Ordentlicher Jahresabschluss geplant

SPD-Chefin Esken: Normaler Unterricht derzeit undenkbar

Das Schuljahr ist nach Ansicht Meidingers noch nicht gelaufen, man wolle “in allen Jahrgangsstufen noch einen ordentlichen Jahresabschluss mit Zeugnissen hinkriegen”, sagte der Verbandspräsident.

Es werde aber mit Sicherheit nicht mehr gelingen, den versäumten Stoff in den verbleibenden Wochen noch komplett zu vermitteln und die ausstehenden Prüfungen zu schreiben.

Nach dem Schulstart für Hunderttausende Kinder und Jugendliche am Montag ist der Deutsche Lehrerverband zufrieden.

Verbandspräsident Meidinger sagte, es habe sich gezeigt, dass schon Zehnjährige Abstandsregeln einhalten könnten.

Auch in Bayern wird mit Spannung erwartet, wann weitere Schul-Jahrgänge zurück an die Schulen dürfen und wann in Kindergärten und Kitas der Betrieb wieder starten kann.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hatte in der vergangenen Woche erklärt, das Kabinett habe “als Zielvorstellung mal Pfingsten ins Auge” gefasst.

Möglichst alle Kinder und Jugendliche sollten dann – zumindest in eingeschränktem Umfang – wieder Unterricht vor Ort erhalten.

Hier gibt es weiterhin nur Unterricht für die gut 224.

000 Schüler der Abschlussklassen.

Am 11.

Mai sollen dann voraussichtlich die Schüler, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen, folgen.

Ob die bayerischen Viertklässler dann auch wieder in die Schulen zurückkehren, ist noch unklar.

Derweil stimmt die SPD-Vorsitzende Saskia Esken Eltern mit Schulkindern auf eine lange Phase ohne regulären Schulbetrieb ein.

Ein normaler Unterricht sei derzeit undenkbar, auch nicht im neuen Schuljahr, sagte sie der “Süddeutschen Zeitung”.

Wegen des Abstandsgebotes werde auch nach den Sommerferien lediglich ein Schichtunterricht in kontrollierbaren kleinen Gruppen angeboten werden können, begleitet von digital gestützten Lernangeboten für zu Hause.

Schulen müssten nun ein System aus Präsenz- und Fernunterricht aufbauen, das im neuen Schuljahr Bestand habe.

Damit das Schichtmodell gelinge, könne sie sich auch Samstagsunterricht vorstellen.

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