Um vor Raubtieren zu warnen oder sich vor ihnen zu verstecken? Neue Computersimulation liefert Antworten

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Wissenschaftler haben recht gut verstanden, warum so viele giftige oder schlecht schmeckende Tiere bunt gefärbte Körper haben – die Farben senden eine Botschaft an die Raubtiere: “Friss mich nicht, sonst wirst du krank und stirbst”.

Diese permanenten Warnsignale wurden zu Lehrbuchbeispielen des “Aposematismus”, d.h.

der Verwendung von auffälligen Signalen zur Warnung von Raubtieren.Aber nicht alle Tiere zeigen die ganze Zeit ihre Warnfarben.

Einige toxische Tiere verbergen die Warnfarben tatsächlich und zeigen sie erst im allerletzten Moment, wenn sie angegriffen werden sollen (so genannter “schaltbarer Aposematismus”).

Auch einige andere Beutetiere machen nie Werbung für ihren rauen Geschmack und verteidigen sich nach einem Angriff mit Chemikalien, um bei den Raubtieren den Eindruck eines schlechten Geschmacks zu erwecken.

Wissenschaftler verstehen die Gründe für eine solche Vielfalt an Beuteverhalten nicht vollständig.In einem kürzlich in PeerJ erschienenen Bericht hat ein koreanisch-polnisches Team, bestehend aus Woncheol Song und Piotr Jablonski von der Nationalen Universität Seoul und der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie Sang-im Lee vom DGIST, die erste umfassende Computersimulation (ApoSim) zum Verständnis der Entwicklung der Vielfalt von Warnsignalen vorgestellt.

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Die ApoSim-Modellschnittstelle wurde innerhalb eines benutzerfreundlichen NetLogo-Rahmens erstellt und kann von jedem verwendet werden, der an der Simulation der biologischen Evolution interessiert ist.

Ein You-Tube-Video zeigt ein Beispiel dafür, wie die Veränderung der Lerngeschwindigkeit von Raubtieren das evolutionäre Ergebnis verändern kann.Laut Dr.

Woncheol Song haben die Evolutionsbiologen dem permanenten Aposematismus unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit geschenkt”.

Es ist relativ leicht zu verstehen, warum Pfeilgiftfrösche eine gelbe Farbe haben, Riesenhornissen leuchtend orange-schwarze Streifen haben usw.

Diese Tiere haben den Vorteil, dass sie die Raubtiere ständig warnen, damit sie nicht gefressen werden, aber auch die Chance erhöhen, von Raubtieren entdeckt zu werden, die sich von dem Gift nicht abschrecken lassen.

Wenn Beutetiere jedoch die Wahl haben, das Warnsignal entweder zu zeigen oder zu verbergen und zu entscheiden, wann sie es tun sollen, ist das keine einfache Sache……

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