Vögel kommen wieder aus ihren Winterquartieren zurück – Top Meldungen

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Vor wenigen Tagen war Frühjahrsbeginn. Da nun die Sonne länger scheint und die Temperaturen zumindest langsam wieder anziehen, kommen auch viele Vögel aus ihren Winterquartieren. Der LBV nennt Tipps, wie man Vogelstimmen gut unterscheiden kann.

Vögel können ganz schön laut sein, morgens wenn die Sonne aufgeht, beginnt das Konzert, das heißt eigentlich markieren die Vögel gesanglich ihre Reviere und suchen nach Partnern, dabei lassen sich auch von kalten Temperaturen nicht abhalten. Besonders gut zu beobachten sind derzeit Spatzen und Meisen. Aus den nahen Winterquartieren zurück sind Bachstelze, Girlitz, Hausrotschwanz und Stare. Diese sitzen derzeit häufig auf Nistkästen und balzen.

Schätzungen nach sind zwischen Europa und Afrika jedes Jahr fünf Milliarden Vögel unterwegs. Nicht nur die kalten Temperaturen bei uns treiben sie in den Süden, sondern vor allem der Nahrungsmangel. Denn es sind vor allem Insektenfresser, die sich hier auf den Weg machen. Einige Vögel sind schon da, andere noch unterwegs, wie der Vorsitzende des Landesbunds für Vogelschutz Norbert Schäffer erklärt. “Wir warten auf die Schwalben auf den Fitis. Später kommt der Kuckuck zu uns, dann die Turteltaube und Anfang Mai kommen die Mauersegler.”

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Wer wegen der Corona-Krise zuhause bleiben muss, und schon immer einmal Vogelstimmen lernen wollte, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür, meint Schäffer. Ende April, Anfang Mai singen seinen Worten nach in einigen Gebieten 40 bis 60 Vogelarten gleichzeitig. Das könne sehr verwirrend sein, ich empfehle deshalb immer möglichst früh im Jahr mit dem Vogelstimmen lernen anzufangen und ganz einfache Stimme zu lernen zum Beispiel den Zilpzalp, der seinen Namen ruft. Zu den Vögeln, die man derzeit auch häufiger hört, zählt der Buchfink, auch für ihn hat Schäffer einen Tipp. Der Buchfink höre sich beim Singen so ein bisschen an wie: ich hätte noch gerne ein Weizenbier.

Eine Hilfe beim Erkennen von Vogelstimmen bietet auch die sogenannte Vogeluhr. Die Tiere orientieren sich mit ihrem Gesang vor allem am Zeitpunkt des Sonnenaufgangs und der Helligkeit ihrer Umgebung. Daneben spielen noch die Temperaturen und die anderen Vögel eine Rolle. So gehört zu den Frühaufstehern neben der Amsel der Hausrotschwanz, während Stare und Meisen mit ihrem hellen Glockenschlag erst später in den Gesang mit einsetzen. Am Abend sind vor allem Amseln zu hören und in der Nacht singt dann – wie der Name schon sagt – neben dem Uhu und dem Kauz die Nachtigall am längsten.

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Frühling kehrt langsam ein

Vögel an den Stimmen erkennen

Vogeluhr hilft beim Lernen

Vögel kommen wieder aus ihren Winterquartieren zurück

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