Was ist ein Individuum? Die Informationstheorie kann die Antwort liefern

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Was ist ein Individuum? Die Informationstheorie kann die Antwort liefernIndividuen sind aus der Biologie kaum mehr wegzudenken – individuelle Organismen, individuelle Zellen und individuelle Gene zum Beispiel.

Aber was ist mit einer Arbeiterameise, die sich nie fortpflanzt und nie außerhalb der Kolonie überleben könnte? Sind die Billionen von Mikroorganismen in unseren Mikrobiomen, die unsere menschlichen Zellen bei weitem übertreffen, Teil unserer Individualität?”Trotz der nahezu universellen Annahme von Individualität in der Biologie gibt es wenig Einigkeit darüber, was Individuen sind, und nur wenige strenge quantitative Methoden zu ihrer Identifizierung”, schreiben die Autoren einer neuen Arbeit, die in der Zeitschrift Theory in Biosciences veröffentlicht wurde.

Das Problem, so stellen sie in dem Papier fest, ist analog zur Identifizierung einer Figur aus ihrem Hintergrund in einer Gestaltpsychologie-Zeichnung.

Wie das berühmte Bild zweier Gesichter, die eine Vase umreißen, bilden eine einzelne Lebensform und ihre Umgebung ein Ganzes, das größer ist als die Summe seiner Teile.Eine Möglichkeit, das Rätsel zu lösen, bietet die Informationstheorie.

Statt sich auf anatomische Merkmale wie Zellwände zu konzentrieren, konzentrieren sich SFI-Präsident David Krakauer, Nils Bertschinger vom Frankfurt Institute for Advanced Studies, Eckehard Olbrich vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, SFI-Professorin Jessica Flack und SFI-Professor Nihat Ay (ebenfalls vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften) auf strukturierte Informationsflüsse zwischen einem System und seiner Umgebung.

Individuen”, so argumentieren sie, “werden am besten in Form dynamischer Prozesse und nicht als stationäre Objekte gedacht”.Das Individuum als Verb: Welche Prozesse erzeugen eine ausgeprägte Identität? Flack betont, dass diese Linse eine Individualität ermöglicht, die “kontinuierlich statt binär, verschachtelt und auf jeder Ebene möglich” ist.

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Eine Informationstheorie der Individualität (oder ITI) beschreibt emergentes Handeln auf verschiedenen Skalen und mit verteilten Kommunikationsnetzwerken (z.B.

Ameisen und Kolonien gleichzeitig) Die Autoren verwenden ein Modell, das drei Arten von Individuen vorschlägt, die jeweils einer….

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