Wassermangel bedroht das Leben in den Bächen – Top News

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Mit einem Wasserstrahl geben die Bachmuscheln ihre Eier ab.

Sie siedeln sich in den Kiemen eines kleinen Fisches, der Elritze, an, wo sie zu winzigen Muscheln heranwachsen und dann herausfallen.

Diesen Vorgang kann man ohnehin nur noch sehr selten beobachten.

Doch auch die letzten Refugien der Bachmuschel geraten immer mehr in Gefahr.

Mit dem Niedrigwasser haben die Bachmuschel und auch viele Fischarten ein ernstes Problem, sagt der schwäbische Fischereifachberater Dr.

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Oliver Born.

Die Trockenheit der letzten Jahre lässt die Wasserpegel immer weiter sinken.

Doch es gibt auch Hoffnung: Um die Gewässer gegen Dürre und Hitze zu wappnen, werden sie vielerorts renaturiert, wie die Östliche Günz bei Lauben, ebenfalls im Unterallgäu.

Auf einer Ausgleichsfläche, die die Autobahndirektion Südbayern zur Verfügung gestellt hat, hat das Wasserwirtschaftsamt ein neues, vielseitiges Bachbett angelegt.

Rund 15.

000 Kubikmeter Erde wurden bewegt, das waren an die 1.

200 LKW-Fuhren.

Was jetzt noch fehlt, ist ausreichend Wasser.

Das trockene Frühjahr lässt auch den Pegel kleiner Bäche in Schwaben sinken.

Rückzugsräume für bedrohte Arten wie die Bachmuschel sind in Gefahr, weil das Wasser immer weniger und immer wärmer wird.

Die Niederschläge der letzten Tage waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Trockenheit und die Wärme früh im Jahr bedrohen das Leben in unseren Bächen.

Letzte Rückzugsräume für bedrohte Arten wie die Bachmuschel sind in Gefahr, weil das Wasser immer weniger und immer wärmer wird.

Das kann man an zahlreichen Bächen im Unterallgäu beobachten.

Das Ergebnis: Ein Rückzugsraum für gefährdete Arten – der gleichzeitig auch noch dem Hochwasserschutz dient.

Der erwartete, wohl erneut trockene Sommer wird für das neue Bett der Östlichen Günz gleich ein erster Stresstest.

Letzte Vorkommen der Bachmuschel in Gefahr?

Schutz vor Dürre und Hitze: Auch die Günz wurde renaturiert

Der Bach darf wieder frei fließen

Kommt wieder ein trockener Sommer?

Auch mit wenig Wasser darf die Günz bei Lauben auf gut 700 Metern Länge wieder frei fließen.

Kurven, Steine, Wurzelstöcke: All das bietet Fischen, Krebsen oder Muscheln ein naturnahes Biotop – inklusive Schutz vor Trockenheit und Hitze.

Das Besondere daran: Hier ist die Östliche Günz mit einem relativ schmalen Gewässerbett auf Niedrigstwasserphasen ausgerichtet worden.

Und sollte sie mehr Wasser führen, kann sich die Günz entsprechend ausbreiten.

Das trockene Frühjahr lässt auch den Pegel kleiner Bäche in Schwaben sinken.

Rückzugsräume für bedrohte Arten wie die Bachmuschel sind in Gefahr, weil das Wasser immer weniger und immer wärmer wird.

Wassermangel bedroht das Leben in den Bächen

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