Werden Gammastrahlenausbrüche von den kollabierenden Magnetfeldern eines Sterns angetrieben?

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Wenn ein massereicher Stern in einer weit entfernten Galaxie kollabiert und ein Schwarzes Loch bildet, schießen zwei riesige Strahlen aus lichtemittierendem Plasma aus seinem Kern.

Diese extrem hellen Gammastrahlenausbrüche (GRBs) sind die stärksten Explosionen im Universum, und wenn ein Strahl auf die Erde gerichtet ist, kann das Nachglühen von boden- und weltraumgestützten Teleskopen erkannt werden.

Das Material wird nicht einfach von einem explodierenden Stern katapultiert, sondern es beschleunigt sich entlang des schmalen Strahls des Gammastrahlenstrahls auf ultrahohe Geschwindigkeiten, so dass die Astrophysik über die Energiequelle, die diese außergewöhnlichen Explosionen antreibt, rätselt.

Nun verspricht eine neue internationale Studie unter der Leitung der Universität Bath, Licht in dieses mysteriöse Phänomen zu bringen.Viele Astronomen bevorzugen eine Erklärung für GRBs, die auf dem Baryonstrahlmodell basiert.

Darin heißt es, dass wiederholte heftige Kollisionen zwischen dem während der Explosion ausgestoßenen Material und dem den sterbenden Stern umgebenden Material den Gammastrahlenblitz und das anschließende verblassende Nachglühen – die absterbende Glut des sich ausdehnenden Feuerballs – erzeugen.Eine zweite Hypothese, das so genannte Magnetmodell, besagt, dass ein riesiges, ursprüngliches Magnetfeld im Stern innerhalb von Sekunden nach der ersten Explosion kollabiert und dabei Energie für die gewaltige Explosion freisetzt.Jetzt hat ein internationales Forscherteam zum ersten Mal Beweise gefunden, die dieses magnetische Modell unterstützen.

In Zusammenarbeit mit Forschern aus dem Vereinigten Königreich, Italien, Slowenien, Russland, Südafrika und Spanien untersuchten die Bath-Astrophysiker Daten vom Kollaps eines massereichen Sterns in einer 4,5 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie.

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Sie wurden auf den Kollaps des Sterns aufmerksam gemacht, nachdem sein Gammastrahlenblitz (mit der Bezeichnung GRB 190114C) vom weltraumgestützten Neil-Gehrrels-Swift-Observatorium der NASA entdeckt wurde.Die Forscher stellten ein erstaunlich niedriges Polarisationsniveau im Gammastrahlenausbruch in den Momenten unmittelbar nach dem Kollaps des Sterns fest, was darauf hindeutet, dass das Magnetfeld des Sterns während der Explosion zerstört wurde.

Nuria Jordana-Mitjans, Hauptautorin des Astrophysikalischen….

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