Werden Menschen mit Lernbehinderungen während einer Coronavirus-Pandemie unterstützt?

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Führende Expertin für Lernbehinderung und Palliativpflege an der Kingston University und St.

George’s, University of London Professor Irene Tuffrey-Wijne, die kürzlich als weltweit erste Forscherin Studien zur Palliativpflege für Menschen mit Lernbehinderungen durchgeführt hat, teilt ihre Ansichten darüber, wie die Coronavirus-Pandemie ältere und besonders gefährdete Menschen betrifft – und wie sie zwei illustrative Bücher verfasst hat, um den Bedürftigsten zu helfen, sich in dieser schwierigen Zeit unterstützt zu fühlen.Wenn jemand, der normalerweise ein hohes Maß an Unterstützung bei der Gesundheits- oder Sozialfürsorge benötigt, an Coronavirus (Covid-19) erkrankt, sollte er dann ins Krankenhaus gehen? Sollten sie intensiv betreut werden? In den letzten Wochen gab es eine breite Debatte über diese Schlüsselfragen, die durch Berichte über Pflegeheime, in denen alle Bewohner angesichts der Pandemie von ihrem Hausarzt gebeten wurden, “Nicht wiederbeleben”-Formulare zu unterschreiben, weiter ins Rampenlicht gerückt wurden.Die Frage ist nicht einfach.

Die meisten älteren Bewohner von Pflegeheimen werden wahrscheinlich nicht von einer Reanimation profitieren und ziehen es vielleicht vor, sich die Not zu ersparen, in ein Krankenhaus zu gehen, ohne bekannte Gesichter oder geliebte Menschen sehen zu können, und allein inmitten von Maschinen zu sterben.

Aber das sind Entscheidungen, die einer sensiblen Diskussion bedürfen.Pauschale “Nicht wiederbeleben”-Entscheidungen für Bewohner von Pflegeheimen haben aus gutem Grund erhebliche Besorgnis ausgelöst.

Ich habe von Heimen für Menschen mit Lernbehinderungen gehört, in denen Hausärzte den Heimleitern mitgeteilt haben, dass alle Bewohner, die größtenteils fit und gesund und im arbeitsfähigen Alter waren, während der Pandemie als nicht wiederbelebungsbedürftig eingestuft wurden.

Dies geschah ohne individualisierte Best-Interest-Meetings oder Beratungen mit Familien.Es liegt auf der Hand, dass die Entscheidung, ob jemand auf die Intensivstation überwiesen wird oder nicht, einzig und allein von einer Einschätzung der Wahrscheinlichkeit abhängen sollte, dass er sich vom Coronavirus erholt, und es kann keine pauschale Einschätzung für Gruppen von Menschen sein, sondern muss von Fall zu Fall im Einzelfall erfolgen….

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