Wird das Coronavirus den Kandidaturen von Frauen helfen oder sie behindern?

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Frauenführung hat während der COVID-19-Krise viel Lob geerntet, auch für Politikerinnen wie die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern und die leitenden medizinischen Offiziere Theresa Tam und Bonnie Henry.Es hat sich auch schnell die Einsicht durchgesetzt, dass die Perspektiven von Frauen die Krisenreaktion prägen müssen.

Die Aufmerksamkeit für Themen wie häusliche Gewalt, die während der Pandemie zunimmt, ist ein gutes Beispiel.

Längerfristig jedoch: Welche Auswirkungen wird die Krise auf die politische Macht von Frauen haben? Wird der Pool von Kandidatinnen und Führungspersönlichkeiten in den kommenden Jahren anwachsen oder abnehmen?Frauen machen weltweit nur 25 Prozent der Gesetzgeber aus, im kanadischen Unterhaus nur 29 Prozent.

Das Haupthindernis für Frauen, ein politisches Amt zu erlangen, ist die Rekrutierung und Nominierung, nicht die allgemeine Wahl.

Frauen bemühen sich seltener als Männer um eine Kandidatur, und die Parteien rekrutieren und nominieren seltener Frauen als Männer, auch nicht in gewinnbare Distrikte.Politische Rekrutierung erfordert Zeit, Geld und professionelle Netzwerke.

Wirtschaftlicher Status und soziale Hierarchie beeinflussen die Entscheidung, für ein Amt zu kandidieren.

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Frauen haben weniger RessourcenFrauen laufen seltener, weil sie über weniger dieser Ressourcen verfügen, und frühe Daten über die Auswirkungen von COVID-19 deuten darauf hin, dass diese Ungleichheiten noch zunehmen werden.

Der kanadische Arbeitsmarktbericht von Statistics Canada vom März beispielsweise zeigt, dass kanadische Frauen seit Beginn der Pandemie größere Arbeitsplatzverluste erlitten als Männer, und zwar nicht nur in der Dienstleistungsbranche, sondern auch in den stark betroffenen Versicherungs-, Immobilien- und Finanzsektoren.Unter den Kernarbeitskräften im Alter von 25 bis 54 Jahren sind Frauen für 70 Prozent der Arbeitsplatzverluste verantwortlich.

Staatliche Einkommensbeihilfen werden zur Kompensation beitragen, aber die Sorge um das wirtschaftliche Wohlergehen der Frauen und ihre künftigen Karriereverläufe ist berechtigt.

Auch Frauen, die ihren Arbeitsplatz behalten haben, sind dem Druck einer Pandemie ausgesetzt.

Nach der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten sind viele Eltern nun stark in der Kinderbetreuung und im Heimunterricht sowie in der Pflege von Verwandten, Freunden und Bekannten engagiert….

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