Zweifel an der Grundannahme für das Universum

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Zweifel an der Grundannahme für das UniversumEgal wohin wir schauen, überall im Weltraum gelten die gleichen Regeln: Unzählige Berechnungen der Astrophysik basieren auf diesem Grundprinzip.

Eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn und Harvard hat dieses Prinzip jedoch in Frage gestellt.

Sollten sich die gemessenen Werte bestätigen, würde dies viele Annahmen über die Eigenschaften des Universums über Bord werfen.

Die Ergebnisse werden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht, sind aber bereits online verfügbar.Seit dem Urknall ist das Universum geschwollen wie ein frisch geformtes Rosinenbrötchen, das an einem warmen Ort zum Auferstehen gebracht wird.

Bis vor kurzem ging man davon aus, dass diese Größenzunahme wie bei einem guten Hefeteig gleichmäßig in alle Richtungen erfolgt.

Astrophysiker nennen dies “Isotropie”.

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Viele Berechnungen zu den grundlegenden Eigenschaften des Universums basieren auf dieser Annahme.

Es ist möglich, dass sie alle falsch sind – oder zumindest ungenau – dank der überzeugenden Beobachtungen und Analysen der Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Harvard.Sie haben die Isotropie-Hypothese erstmals mit einer neuen Methode auf den Prüfstand gestellt, die zuverlässigere Aussagen als bisher erlaubt.

Mit einem unerwarteten Ergebnis: Nach dieser Methode dehnen sich einige Bereiche im Weltraum schneller aus, als sie sollten, während andere langsamer expandieren als erwartet.

Auf jeden Fall legen unsere Messungen diese Schlussfolgerung nahe”, erklärt Konstantinos Migkas vom Argelander-Institut für Astronomie an der Universität Bonn.Migkas und seine Kollegen haben in ihrer Studie einen neuen, effizienten Isotropie-Test entwickelt.

Sie basiert auf der Beobachtung so genannter Galaxienhaufen – gewissermaßen die Rosinen im Hefebrötchen.

Die Cluster senden Röntgenstrahlung aus, die auf der Erde gesammelt werden kann (in diesem Fall durch die satellitengestützten Teleskope Chandra und XMM-Newton).

Die Temperatur der Galaxienhaufen kann auf der Grundlage bestimmter Eigenschaften der Strahlung berechnet werden.

Auch ihre Helligkeit kann gemessen werden.

Je heißer sie sind, desto….

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